Willkommen bei Media Bubble!
Wir sind medienkritisch, analytisch und inspirieren mit Best-Practice-Beispielen.
Wir sind medienkritisch, analytisch und inspirieren mit Best-Practice-Beispielen.
Theorie soll grau und langweilig sein? Da würde ich dagegenhalten und deshalb möchte ich in diesem Beitrag eine meiner Lieblingstheoretiker*innen vorstellen und auch zeigen, warum sie gerade hier, auf einem Medienkritischen Blog, ihren Platz verdient hat. Denn Donna Haraway ist Grenzenverwischerin, Hinterfragerin und Erzählerin von neuen Geschichten, mit dem Ziel eine bessere Welt für alle Wesen, aber auch nicht-Wesen zu erschaffen. Klingt alles andere als grau- oder?!
Täglich machen wir neue Erfahrungen. Zu Erinnerungen werden diese dann, wenn wir späterdarauf zurückblicken: Wir erinnern uns an Reisen, Feste, Krankheiten oder Abschiede –Schöne Momente, genauso wie schwere Zeiten. Briefe, Tagebücher, und Fotoalben helfen dabei, Gefühle und Gedanken festzuhalten. In Zeiten von YouTube und Instagram findet das Speichern von persönlichen Erinnerungen jedoch nicht mehr ausschließlich analog, sondern auch digital statt.
Aktuell – aktueller – „Wissensvermittlung mittels digitaler Medien“. Ein Thema, welches uns nicht nur seit Jahren beschäftigt, sondern welches gerade jetzt, in Zeiten einer Krise, die Aufmerksamkeit bekommt, die es schon viel früher hätte bekommen sollen. Zum Schluss der Reihe „Wissensvermittlung mittels digitaler Medien“ nochmals die wichtigsten Aussagen, Fakten und eine Kleinigkeit zum Nachdenken.
Ob beim Sport, beim Ausgehen oder zu Hause – Bilder auf Social Media zeigen Frau stets gut gekleidet, frisch geschminkt, natürlich lächelnd. Wer zeigt sich nicht am liebsten perfekt in Szene gesetzt von der Schokoladenseite? Die Surrealistinnen der 1930er bis 1960er Jahre machen es vor – und präsentieren in der Ausstellung „Fantastische Frauen“ der Schirn Kunsthalle Frankfurt Frauenbilder einer anderen Art.
„Im Endeffekt kommt es darauf an, welche Lernprozesse damit ausgelöst werden, oder wie stark dieses Ding vielleicht sogar vom eigentlichen Lernen ablenkt. VR kann beispielsweise eine gute Lernhilfe und multimediale Möglichkeit sein, kann jedoch auf Grund dessen Wow-Effektes auch dazu führen, dass man den eigentlichen Inhalt gar nicht mehr wahrnimmt. Schülerinnen und Schüler sind oft heillos überfordert, wenn sie auf einmal alles manipulieren können.“ Eine optimale Lösung: „Für schwächere Schülerinnen und Schüler, sollte die Lehrkraft das Experiment erst einmal zeigen und in diese einführen. Für stärkere Schülerinnen und Schüler ist dann vielleicht geeigneter, dass sie gleich selbst diese Simulation nutzen“.
Drosten, Wieler oder Streek sind uns spätestens seit diesem Jahr ein Begriff: alle drei Virologen. Sie sind die „Stars“ der Corona-Krise. Doch wie wird ihre Kommunikation überhaupt wahrgenommen? Prof. Dr. Sonja Utz vom Institut für Wissensmedien in Tübingen untersucht das zurzeit. Aktuell befindet sie sich in der Auswertung der Daten. Die Ergebnisse der Studie werden erst in ein paar Monaten veröffentlicht. Uns hat sie in einem Interview aber schon ein paar Zwischenergebnisse verraten. Unter anderem, ob die Menschen eine parasoziale Beziehung zu den Virologen aufbauen.
Hier schreiben unsere Media-Bubble Autoren und Autorinnen – alle Studierende an der Uni Tübingen – über ihre persönlichen Erfahrungen zur aktuellen digitalen Lehre in Zeiten von Corona. Welche Herausforderungen gibt es? Was klappt besonders gut? Was nervt? Jede Woche gibt es neue Meinungen. Unsere Serie zeigt, wie sich die Meinung im Laufe der Corona-Krise ändert oder vielleicht sogar gleich bleibt. Am Ende des Semesters ziehen wir ein Fazit: wie war es digital zu lernen?

