Beiträge

Digitaler Unterricht in Zeiten von Corona

Universitäten verschieben den Semesterstart, Kindertagesstätten und Schulen bleiben geschlossen. In Zeiten von Corona steht die Welt Kopf – oder eher still? Lehrerinnen und Lehrer versuchen dennoch, den Unterricht online nachzuholen. Doch sind wir darauf vorbereitet?

Science Slam – Bühne frei für die Wissenschaft

Wissenschaft spielt im Leben von Studierenden (zwangsläufig) eine große Rolle. Als motivierte*r Student*in liest man diverse wissenschaftliche Journals, verbringt ganze Tage in der Bibliothek, um geeignete Literatur für die anstehende Seminararbeit zu finden, oder ist sogar selbst damit beschäftigt, eigene Forschung zu betreiben. Doch wie erreicht man die Leute, die noch gar nicht wissen, dass sie eigentlich ein Interesse für Wissenschaft haben? Mit dem Teilchen-Physiker Jochen Jens Heinrich habe ich über ein Format der Wissenschaftskommunikation gesprochen, das genau dieses Interesse in unserer Gesellschaft (wieder) zu wecken versucht.

Faktor14 – Wir schenken dir: Wissen

Was ist die Bedeutung von Wissenschaftskommunikation? Als ein junger Redakteur in einem Studierendenmagazin für Forschung und Wissenschaft an der Universität Tübingen hat Marvin Gedigk da seine ganz eigenen Ansichten.

De/Recontextualizing Characters

Wie Phantome – Figuren außerhalb des Narrativs

Jeder kennt sie: Figuren, Maskottchen und ähnliche niedlich anmutende, fiktive Charaktere aus Werbung, Fernsehen & Co. Doch was sind solche prä-narrativen und meta-narrative Figuren? Wie sich die medienwissenschaftliche Forschung hierzu gestaltet, zeigt uns Gastautor Lukas Wilde.

Oliver_Haeussler_Profilbild

„Angst tötet Kreativität“ – MeWi-Talk mit Oliver Häußler

In unserem Format „MeWi Talk mit“ treffen wir uns mit einer Person rund um das Institut für Medienwissenschaft der Uni Tübingen. Dieses Mal mit Oliver Häußler, Journalist und Redaktionsleiter des Tübinger CampusTV. Im Interview mit Amelie Hambrecht spricht er über das Zitat „Angst tötet Kreativität“, das kollegiale Du und Chancen für angehende Medienpraktiker.

Portraitbild Miriam Stehling_1

MeWi Talk mit Miriam Stehling

In unserem Format „MeWi Talk mit“ treffen wir uns mit einer Person des Instituts für Medienwissenschaft der Uni Tübingen. Dieses Mal mit Dr. Miriam Stehling, die uns neben ihren wissenschaftlichen Schwerpunkten unter anderem auch ihren ultimativen Lieblingssnack verraten hat.

Schreibmaschine

Lösungsansätze für die Krise des Journalismus

Die aktuelle Krise des Journalismus bei den etablierten Medienunternehmen wie ARD, ZDF oder der TAZ zu beleuchten und analysieren war ein Ziel für die beiden Medienwissenschaftler aus Tübingen, Panagiotis Fotiadis und Thanh Mai Tran. Mit ihrer Reportage „Journalisten unter Druck – Eine Krise ohne Ausweg“ zeigen die beiden Studierenden mit ihrem Bachelor-Abschlussfilm auch interessante Lösungswege: Wie man mit individuellen digitalen Ideen journalistisch arbeiten und Geld verdienen kann: Handmade digital Journalism.

Wie startet nun die neue Woche?

von Caroline Wahl

Wie soll nun die neue Woche starten? Für Georg Simmel ist die „psychologische Grundlage, auf der der Typus großstädtischer Individualitäten sich erhebt, […] die Steigerung des Nervenlebens, die aus dem raschen und ununterbrochenen Wechsel äußerer und innerer Eindrücke hervorgeht“ (S. 116). So ist der Mensch in der Großstadt einer ständigen Reizüberflutung ausgesetzt, die ihn zunächst überfordert. Er fühlt sich fremd und die Stadt erscheint ihm wie ein Labyrinth. Und das ist der entscheidende Unterschied zwischen der aufkommenden Großstadt Anfang des 20. Jahrhunderts und unserer Medienwelt. Marie fühlt sich weder fremd noch überfordert, wenn sie sich von einer Datingapp über eine Lernplattform zu Twitter treiben lässt. Vielmehr ist alles irgendwie vertraut und natürlich. Statt wie ein Labyrinth erscheint die Medienvernetzung wie ein Wegweiser, der Marie zu jeder Zeit mit unzähligen Möglichkeiten unterschiedliche Richtungen aufzeigt. Und Marie ist kein Einzelfall. Viele erkennen sich vermutlich ein bisschen in Marie wieder, manche mehr manche weniger. Auch mein Tag beginnt und endet mit meinem iPhone. Und das macht mir Angst. Früher war alles noch aufregend. Das erste Mal etwas von meinem Vater bei eBay bestellen lassen oder über icq mit Mitschülern chatten. Aber heutzutage ist es selbstverständlich zu jedem Zeitpunkt, an jedem Ort Medien zu nutzen. Wenn man einen Rucksack in der Stadt kaufen geht, muss man das erst einmal rechtfertigen. Im Internet bekommt man es ja schließlich viel einfacher, schneller und billiger.

Wir haben keine Distanz mehr zu den Medien und uns ist nicht einmal vollkommen bewusst, wie sie ein Teil von uns geworden sind. Und das ist nicht richtig. Es ist nicht natürlich, sein Smartphone zu zücken, wenn man etwas Schönes erlebt um es auf Instagram, Facebook oder Snapchat hochzuladen. Es ist nicht natürlich sich mit seinen Freunde mit GefälltMir-Däumchen zu streiten. Medien sind toll. Und ich möchte sie auch nicht missen. Sie machen wirklich vieles unendlich leicht und sind sehr unterhaltsam. Aber wo sind die Grenzen? Wie viel Besitz dürfen sie von uns nehmen? Wie abhängig sind wir wirklich von ihnen? Der Mensch hat sich vor 113 Jahren in der Großstadt fremd gefühlt. Fremdheit ist sicherlich kein erstrebenswertes Gefühl, aber es ist manchmal gewinnbringend. Es ermöglicht uns die Umwelt aus einer gewissen Distanz zu betrachten. Vielleicht wäre es gut, einfach mal ein Schritt zurück zu gehen von dem Mediennetz und versuchen Distanz zu gewinnen. Vielleicht wäre es gut, einen Schritt zurück zu gehen und sich sein Medienverhalten fremd anstatt zu eigen zu machen, es zu hinterfragen. Will ich jetzt wirklich ein Foto von meinem Frühstücksbrei knipsen um es hinterher mit der Beschreibung „#porridge#geil#healthy“ auf Instagram hochzuladen? Vielleicht wäre es gut, einfach mal einen Schritt zurückzugehen und das Spinnen in seine Grenzen zu weisen.

Foto: flickr.com/mathias hielscher (CC BY-NC-ND 2.0)

Tag 7: #Tatort

von Caroline Wahl

Sonntag. Dreizehn Uhr vierzehn. Meine Mama weckt mich zum Mittagessen. Ich habe Kopfschmerzen. Eigentlich müsste ich mich jetzt um einen Zug, einen Fernbus oder eine Mitfahrgelegenheit kümmern. Heute Abend bin in ich in Tübingen zum „Tatort“-Public Viewing schauen verabredet. Aber ich will einfach nur hier mit meiner Familie und meinem Kater am Esstisch sitzen. Am liebsten für immer. Mein Kopf tut weh und wir haben leider kein „Schleckerey deutscher Gymnasiasten und Burschen“ zum Verjagen des Katers hier.

Sonntag. Fünfzehn Uhr elf. Apathisch sitze ich noch immer am Esstisch. Meine Schwester sitzt neben mir und spielt Candy Crush. Ich finde zurzeit keine Energie, unter diversen Verbindungen mit unterschiedlichen Verkehrsmitteln die preiswerteste und noch dazu die schnellste zu finden. Davon würde ich nur noch mehr Kopfschmerzen bekommen. Außerdem bin ich ein Gegner von Sofort-Überweisungen. Ich denke, dass ich nachher einfach zum Bahnhof fahre und mich überraschen lasse, welcher Zug mich mitnimmt. Dann zahle ich eben einundfünfzig Euro.

Sonntag. Siebzehn Uhr vier. Ich sitze in einer Regionalbahn und bin zum zweiten Mal umgestiegen. Ich war dann doch nicht bereit, einundfünfzig Euro für einen ICE zu zahlen. Dafür höre ich jetzt in den Durchsagen jede gefühlte Minute einen neuen lustigen Ortsnamen, den ich noch nie im Leben gehört habe. Bretten. Illingen. Sachsenheim.

Sonntag. Neunzehn Uhr fünfundzwanzig. Ich bin endlich da. Jetzt noch schnell für Tatortschauen fertig machen. Wann treffen wir uns überhaupt? Wo habe ich denn mein Handy hingesteckt? Verdammt. Ich habe es zuhause vergessen.

Sonntag. Zwanzig Uhr. Todesmutig bin jetzt einfach zu der Bar gefahren, in der wir meistens Tatort schauen, und hoffe, dass sich meine Freunde nicht kurzfristig in irgendeiner neu gegründeten WhatsApp-Gruppe nach langer Diskussion für einen anderen Ort entschieden haben. Marie, da bist du ja. Wieso schreibst du nicht in die „Tatort“-Gruppe? Wir dachten schon, dir ist was passiert! Wieso gehst du nicht an dein Handy? Wir haben dich mindestens zwanzigmal angerufen! Ich habe mein Handy zuhause vergessen. Und wieso postest du das nicht auf Facebook? Dann würden wenigstens alle wissen, dass du nur noch über Facebook erreichbar bist! Vergessen. Mache ich morgen.

Sonntag. Zwanzig Uhr fünfzehn. Schade Marie, jetzt kannst du gar nicht mit „Tatort-Twittern“. Ich komme zurecht. Dabei bist du immer die, die von Anfang an weiß, wer es war. Wen soll ich jetzt retweeten?

Sonntag. Zwanzig Uhr zwanzig. Fleißig tippen meine Detektiv-Freunde unter dem Hashtag Tatort ihre neusten Vermutungen ein, welche Indizien für welchen Mörder sprechen, was sie unlogisch finden und welchen Darsteller sie am besten finden. Ganz lustig, das als Außenseiter zu beobachten. Ich weiß wer der Mörder ist.

Sonntag. Zweiundzwanzig Uhr neunundfünfzig. Ich liege im Bett und weiß nicht was ich machen soll. Normalerweise verbringe ich die letzten Stunden vor dem Einschlafen immer mit meinem Handy. Facebook. Instagram. Snapchat. Youtube. Whatsapp. Jetzt liegt mein Handy zuhause und ich hier. Ich könnte meinen Laptop holen aber der ist noch im Rucksack. Stattdessen nehme ich mir einen Roman, den ich schon lange lesen wollte. Ich bin es gewohnt, dass mein Tag mit meinem Smartphone beginnt und endet. Vielleicht wollte ich es ja einfach mal liegen lassen. Vielleicht wollte ich einfach mal einen Roman lesen. Und vielleicht gehe ich die Woche mal im Wald spazieren.

Sonntag dreiundzwanzig Uhr. Es war die richtige Entscheidung das Handy liegen zu lassen. Ja, es war eine Entscheidung. Ich habe ganz vergessen, wie gerne ich immer schon gelesen habe.

Foto: flickr.com/Insomnia Cured Here (CC BY-SA 2.0)

Tag 6: Wieso antwortest du nicht? Ist dir was passiert?

Von Caroline Wahl

Samstag. Neun Uhr zwanzig. Einhundertdreiundreißig neue Nachrichten auf Whatsapp? Ich erschrecke, als ich mein iPhone in das Ladekabel stecke. Ist etwas passiert? Verdammt, warum habe ich es nicht rechtzeitig aufgeladen. Heutzutage kann man nicht einfach so nicht erreichbar sein. Das geht nicht.

Samstag. Neun Uhr zwanzig. Erleichtert stelle ich fest, dass lediglich eine neue Whatsapp-Gruppe mit dem Namen „PartyParty“ gegründet wurde, in welcher ich neben vierzehn anderen, überaus Diskutierfreudigen Mitglied bin. Ich habe keine Lust, mich an der Abendplanung zu beteiligen. Bei solchen Diskussionen kann ich mich eh nie durchsetzen. Und ich habe auch keine Lust, die einhundertdreißig Nachrichten zu lesen. Einhundertvierunddreißig. Und so ertönt im Sekundentakt mein WhatsApp-Klingelton bis ich es auf lautlos stelle und mich noch einmal ins Bett lege.

Samstag. Elf Uhr drei. Langsam und noch immer müde erklimme ich die Treppe zum Erdgeschoss. Ich werde schneller als mir der Geruch nach Apfelkuchen und Zimt in die Nase steigt. Mama, du bist die Beste. Ob ich mit ihr einen Waldspaziergang machen will? Ich? Warum eigentlich nicht.

Samstag. Zwölf Uhr drei. Es ist wunderschön im Wald. Sanfter Nebel. Sonnenstrahlen erkämpfen sich den Weg durch die Bäume. Vogelgezwitscher. Das Rauschen des Baches und der Geruch. So gut. Eigentlich müsste ich jetzt ein Snapchat-Bild an alle meine Freunde schicken. Oder am besten ein Video. Wenn man etwas Schönes erlebt, muss man es schließlich mit den Freunden teilen. Ich denke darüber nach und bin glücklich, dass ich mein Smartphone neben meinem Bett liegen gelassen habe. Wahrscheinlich hätte ich mich sonst nicht zurückhalten können und tatsächlich ein Video an Kati und Lena geschickt. Manchmal kann ich einfach nicht anders. Peinlich. Was ist das überhaupt für ein kranker Instinkt? Teilen, Teilen, Teilen. Warum muss man heutzutage alles Schöne, das einem zustößt, mit seinen Freunden teilen? Will man, dass sie neidisch sind oder einen bewundern? Schau mal, was ich gleich Leckeres verzehren werde, neidisch? Schau mal, wie viel Spaß ich auf der Party habe, neidisch? Schau mal, wo ich Urlaub mache, neidisch??? Kann man sich nicht einfach nur an den Dingen erfreuen, den Wald mit allen Sinnen wahrnehmen, anstatt einen Ausschnitt zu fotografieren und nachdem man einen hippen Filter benutzt hat an seine Freunde zu schicken oder auf einer Plattform hochzuladen um dann gespannt auf die Reaktionen zu warten. Oh das Porridge-Bild, das ich gerade eben erst auf Instagram hochgeladen habe, gefällt Mirco. Damit möchte er mir bestimmt was sagen. Aber was nur? Vermutlich will er mich zum Essen einladen. Bestimmt.

Samstag. Siebzehn Uhr. Zweihundertdreiundzwanzig neue Nachrichten und acht Anrufe in Abwesenheit. Was ist denn jetzt schon wieder? Ich rufe Sonja, eine der „PartyParty“-Mitglieder zurück. Marie! Ist alles gut? Ist dir was passiert? Warum schreibst du nichts in die Gruppe? Kommst du nicht mit? Ich habe dich mindestens zwanzig Mal angerufen! Die wollen alle zu so einer Hausparty, ich würde viel lieber in die Stadt gehen, aber Felix zieht alle auf seine Seite. Aha. Du kommst doch mit oder? Ja, denke schon.

Samstag. Einundzwanzig Uhr sieben. Inzwischen bin ich bei Sonja und lasse mir von ihr einen Lidstrich ziehen. Ich bin immer noch müde und habe irgendwie keine Lust wegzugehen. Aber da ist eben dieser soziale Druck, dem ich mich beugen muss. Also trinke ich mir so schnell es geht die gute Partylaune an. Bevor wir losziehen schießen wir noch ein paar Selfies. Eins davon schicke ich Kati. Schau mal wie viel Spaß und was für einen perfekten Lidstrich ich habe? Ohne dich und dein Zutun. Ha.

Samstag. Dreiundzwanzig Uhr vier. Wir sitzen zu acht in einer Cocktail-Bar in der Stadt. Die restlichen Mitglieder der WhatsApp-Gruppe, einschließlich Fabian, sind bei der Hausparty. Sonja hat sich mit ihnen zerstritten. Selbstverständlich via WhatsApp. Wild und energisch tippt sie auf ihr Smartphone ein.

Samstag. Dreiundzwanzig Uhr zweiundzwanzig. Meine angetrunkene gute Laune sinkt. Gierig schlürfe ich an meinem Mojito. Lange hält der Display von Sonjas Handy die spitzen Nägeln, die ohne Pause auf ihn einhacken, nicht mehr aus. Da bin ich mir sicher. Vermutlich ist das letzte Wort in der „PartyParty!“-Gruppe noch nicht gesprochen. Simon und Finn spielen Tischkicker gegen zwei Mädchen, deren Namen ich vergessen habe. Ein drittes Mädchen filmt das Spiel. Dementsprechend lachen die Namenlosen viel zu laut und versuchen so zu tun als ob total im Match vertieft wären. In Echt konzentrieren sie sich nur darauf, dass sie ihren Arsch rausstrecken und die Haare sitzen. Sie erinnern mich an Hühner. Meine Oma hat Hühner. Auf einmal legt sich eine Hand auf meine rechte Schulter. Es ist Jenny. Sie fragt noch nicht einmal ob ich mich zu einem Bild bereit fühle. Das Handy in der linken Hand mit dem Arm in die Höhe gestreckt, tippt sie ungefähr fünfzehnmal auf den Auslöser. Hey Marie, jetzt lach doch mal. Automatisch ziehen sich meine Mundwinkel nach oben.

Samstag. Dreiundzwanzig Uhr Dreißig. Der Abend ist doof. Ich bin müde und will ins Bett. Und ich will Apfelkuchen. Gegenüber von mir gesellt sich ein unglaublich gut aussehender junger Mann zu uns an den Tisch. Ok ein letzter Versuch, den Abend zu retten. Ich versuche Blickkontakt aufzunehmen. Er bemerkt mein Interesse und lächelt zurück. Bekomme ich doch noch mein Match. Ha. Doch bevor er etwas sagt oder ich etwas sagen kann, widmet sich seine Aufmerksamkeit voll und ganz von mir ab und seinem Getränk zu. Er schiebt den Pina Colada kritisch auf dem Tisch rum und drapiert die Melonenscheibe am Glasrand neu. Dann zückt er sein Handy. Geteilt. Ich gehe.

Samstag. Dreiundzwanzig Uhr fünfundfünfzig. Gute Nacht.

Fotos: flickr.com/Bayerische Staatsforsten (CC BY-NC-ND 2.0)