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Paranormal Activity: Die Kamera als Zeuge

Eine Kamera zeichnet nachts auf, wie Töpfe einfach herunterfallen oder wie eine Frau reglos stundenlang ihren Mann beim Schlafen beobachten. Das kann nur ein Film sein: Paranormal Activity. Mit welchen Mitteln der Film arbeitet, um uns Angst zu machen und dabei möglichst authentisch zu wirken, damit habe ich mich in einer Seminararbeit im Fach Medienwissenschaft beschäftigt. Was dabei herauskam, erfahrt ihr im Folgenden.

ASMR – Abends mal Intimität statt Pornos?

Flüstern, kauen, streicheln – für manche sind die Geräusche dieser Aktivitäten einfach nur Töne, manche werden davon aggressiv. Doch für einen nicht unerheblichen Anteil an Menschen bedeuten diese „Trigger“ Entspannung und Wohltuung – sie werden in sogenannten ASMR-Videos extra für diese Menschen produziert. Hier erfahrt ihr, was es mit dem Phänomen auf sich hat und wieso die Videos inzwischen eine so große Fan-Gemeinde haben.

Engagieren – aber wie?

Du hast dich schon immer für Fragen der Medienethik interessiert? Soziale Verantwortung und Medienpraxis sind für dich untrennbar? Oder wurde dein Interesse für diese Themen jetzt erst durch unsere Reihe geweckt? Wie du soziales Engagement und dein MeWi-Studium verbinden kannst – inklusive Studiengangsübersichten – zeigen wir dir in Teil 3 der Reihe zu sozialem Engagement und Medienpraxis.

Der Schmetterlingseffekt – Handlungsfreiheit in Until Dawn

Im Horror-Adventure-Spiel Until Dawn führen wir die Figuren wie in einer Art interaktivem Film durch eine Geschichte mit vielen verschiedenen Abzweigungen. Je nachdem, wie wir uns als Spieler entscheiden, verläuft die Story anders und eröffnet uns diverse Enden. Der „Schmetterlingseffekt“ gibt uns ein Gefühl von Handlungsfreiheit. Doch haben wir die wirklich?

Unternehmertum, soziales Engagement und … Medienpraxis!

Ohne soziales Engagement würde unsere Gesellschaft in vielen Bereichen nicht mehr funktionieren! Im Rahmen von Social Entrepreneurship beschäftigen sich jetzt auch immer mehr (Jung)Unternehmer mit der Lösung von gesellschaftlichen Problemen – doch was hat das mit Medienwissenschaften zu tun? Teil 1 der neuen Reihe zu sozialem Engagement in der Welt der Medienpraxis.

Bernhard Pörksen: Abschied vom Netzpessimismus

Es gehört inzwischen zum Smalltalk der Zeitdiagnostik, dass Maschinen den Menschen verdrängen und die digitale Diktatur längst Wirklichkeit ist. Der Medienprofessor Bernhard Pörksen analysiert die fatale Macht des Netzpessimismus und zeigt Wege aus der Resignationsfalle.

De/Recontextualizing Characters

Wie Phantome – Figuren außerhalb des Narrativs

Jeder kennt sie: Figuren, Maskottchen und ähnliche niedlich anmutende, fiktive Charaktere aus Werbung, Fernsehen & Co. Doch was sind solche prä-narrativen und meta-narrative Figuren? Wie sich die medienwissenschaftliche Forschung hierzu gestaltet, zeigt uns Gastautor Lukas Wilde.

Portraitbild Miriam Stehling_1

MeWi Talk mit Miriam Stehling

In unserem Format „MeWi Talk mit“ treffen wir uns mit einer Person des Instituts für Medienwissenschaft der Uni Tübingen. Dieses Mal mit Dr. Miriam Stehling, die uns neben ihren wissenschaftlichen Schwerpunkten unter anderem auch ihren ultimativen Lieblingssnack verraten hat.

Viral! Die Macht des Storytelling

Die digitale Öffentlichkeit liefert ein Riesen-Reservoir an Geschichten – vom Marketing-Hit eines Supermarktes bis zum Terror-Video, vom Clickbait-Trash und Extremsport-Clip bis hin zum millionenfach geteilten Foto, das eine Weltgemeinde rührt. Das Phänomen der Viralität ist nichts anderes als Storytelling unter digitalen Bedingungen.

Über dieses Thema hielt der Tübinger Professor für Medienwissenschaft Prof. Dr. Bernhard Pörksen Anfang Mai auf der Republica in Berlin folgenden Vortrag: