Einträge von Tanja Miller

Nora Wunderwald: „Meine Vlogs – Ein einmaliges Tagebuch“

Täglich machen wir neue Erfahrungen. Zu Erinnerungen werden diese dann, wenn wir späterdarauf zurückblicken: Wir erinnern uns an Reisen, Feste, Krankheiten oder Abschiede –Schöne Momente, genauso wie schwere Zeiten. Briefe, Tagebücher, und Fotoalben helfen dabei, Gefühle und Gedanken festzuhalten. In Zeiten von YouTube und Instagram findet das Speichern von persönlichen Erinnerungen jedoch nicht mehr ausschließlich analog, sondern auch digital statt.

„Für mich ist das jetzt nicht so ein ‚0:1-Ding‘. Das gehört halt dazu.“

„Im Endeffekt kommt es darauf an, welche Lernprozesse damit ausgelöst werden, oder wie stark dieses Ding vielleicht sogar vom eigentlichen Lernen ablenkt. VR kann beispielsweise eine gute Lernhilfe und multimediale Möglichkeit sein, kann jedoch auf Grund dessen Wow-Effektes auch dazu führen, dass man den eigentlichen Inhalt gar nicht mehr wahrnimmt. Schülerinnen und Schüler sind oft heillos überfordert, wenn sie auf einmal alles manipulieren können.“ Eine optimale Lösung: „Für schwächere Schülerinnen und Schüler, sollte die Lehrkraft das Experiment erst einmal zeigen und in diese einführen. Für stärkere Schülerinnen und Schüler ist dann vielleicht geeigneter, dass sie gleich selbst diese Simulation nutzen“.

Beruhigende Virologen?! – Kommunikation in Zeiten von Corona

Drosten, Wieler oder Streek sind uns spätestens seit diesem Jahr ein Begriff: alle drei Virologen. Sie sind die „Stars“ der Corona-Krise. Doch wie wird ihre Kommunikation überhaupt wahrgenommen? Prof. Dr. Sonja Utz vom Institut für Wissensmedien in Tübingen untersucht das zurzeit. Aktuell befindet sie sich in der Auswertung der Daten. Die Ergebnisse der Studie werden erst in ein paar Monaten veröffentlicht. Uns hat sie in einem Interview aber schon ein paar Zwischenergebnisse verraten. Unter anderem, ob die Menschen eine parasoziale Beziehung zu den Virologen aufbauen.

Unsere Meinung zur aktuellen digitalen Lehre

Hier schreiben unsere Media-Bubble Autoren und Autorinnen – alle Studierende an der Uni Tübingen – über ihre persönlichen Erfahrungen zur aktuellen digitalen Lehre in Zeiten von Corona. Welche Herausforderungen gibt es? Was klappt besonders gut? Was nervt? Jede Woche gibt es neue Meinungen. Unsere Serie zeigt, wie sich die Meinung im Laufe der Corona-Krise ändert oder vielleicht sogar gleich bleibt. Am Ende des Semesters ziehen wir ein Fazit: wie war es digital zu lernen?

Echonaut.Science – Eine Antwort auf all den „Schrott“ im Netz

Authentisch, ungestellt und natürlich: So wirkt die sympathische junge Frau Katja Sterzik , die voller kosmischer Energie und unendlichem Wissensdurst steckt. Und das bereits als Kind. Schon damals faszinierten sie die mysteriösen und unbekannten Tiefen der Meere und die dazugehörigen Unterwasserlebewesen namens Kraken. Deshalb war ihre ursprüngliche berufliche Traumvorstellung die einer Meeresbiologin. Doch dann wurde alles ganz anders.

Wie kann man fragwürdigen Praktiken im Radio begegnen? – Im Gespräch mit Fair Radio

Im letzten Sommer berichteten wir über Lisa – eine ehemalige Praktikantin eines privaten Hörfunksenders. Lisa sprach mit uns über ihre dortige Zeit. Diese beinhaltete zum Beispiel gefakte Umfragen. Sie zeigte auf, wie sehr wir uns als Hörer*innen eigentlich von der Radiowelt blenden lassen. Die eigentlich interessante Diskussion fand jedoch nach dem Interview mit Lisa statt: Nachrichten von Einzelpersonen erreichten uns, die in der Vergangenheit ähnliche Erfahrungen wie sie machten. Die Tatsache, dass es sich bei unserem Interview mit Lisa, um einen anonymen Erfahrungsbericht handelte, war auch ein großes Thema – und auch ein Kritikpunkt. Deshalb sprach ich mit Constantin Pläcking von Fair Radio und der Mitbegründerin der Initiative Sandra Müller, um mit ihnen unter anderem über den Umgang mit anonymen Erfahrungsberichten zu sprechen.

Geht’s auch ohne? Social Media aus Sicht eines Musikers

Philipp macht Musik- zwar nicht hauptberuflich, dafür aber mit Leib und Seele. Den Wurzeln treugeblieben lebt und arbeitet der 36-Jährige heute in der Nähe von Neckarsulm und ist Gründer eines Unternehmens.

Ihren Karriere-Höhepunkt erlebten „AOP“ im Jahr 2009 zum Tag der Deutschen Einheit am Brandenburger Tor, als sie Teil der Coca-Cola Soundwave Discovery Tour sein durften. Seither konnte sich die Band so Einiges an Erfahrung aneignen und weiß um die Notwendigkeit sich im Musikbusiness richtig zu vermarkten.