Beiträge

2017 – Krisenbewältigung bei Media Bubble

Media Bubble wird 9 Jahre alt! Unsere Redakteur*innen haben sich für dieses Event ihre Highlights aus den Beiträgen der letzten Jahre herausgesucht – und dabei sieht man deutlich: Viele Themen sind auch heute noch sehr aktuell! Im Folgenden erfahrt ihr von uns, was im Jahr 2017 in der Welt und auf unserem Blog so los war…

2016 – Satire, Comics und totes Fernsehen?

In ihrem Artikel „Slut-Shaming: Wenn sich der Mob zur Moralpolizei erheb“ thematisiert Lara Luttenschlager die Machtwellen sozialer Netzwerke. Der 2016 erschienene Artikel zeichnet die Geschichte der Australierin Olivia Melville nach, deren Tinder Profil von einem Nutzer als zu vulgär empfunden, gescreenshotet und auf Facebook veröffentlicht wurde. Das Profil fanden andere Nutzer*innen ebenfalls zu anrüchig und so waren unter dem Post bald Kommentare zu lesen wie „It’s people like you who make it clear women should never have been given rights“.  Olivias Name steht auch heute noch mit diesem Vorfall in Verbindung – denn das Internet vergisst nicht. Mit ihrem Artikel macht Lara auf das Phänomen der Internet-Moralpolizei, dem digitalen Anprangern und die Folgen für betroffene Personen aufmerksam.

Vom Hobby zum Traumberuf

„Es hat mir große Freude gemacht. Ich merkte, dass ich als Brücke zwischen Wissenschaft und Gesellschaft gut funktioniere“, erklärt die Biologin. Anfangs war die Wissenschaftskommunikation ein Hobby, in dem sie aufgeht. Nun ist sie zu ihrem Beruf geworden.

Hollywood im Wissenschaftsjournalismus?!

Was haben Wissenschaftssendungen und Hollywoodblockbuster gemeinsam? Die meisten würden wahrscheinlich antworten: „Nicht viel.“ Der Fernsehjournalist Christian Friedl sieht das anders. Wie er zum Wissenschaftsjournalismus steht und welche Rolle Hollywood dabei spielt, führt auf einen Exkurs über schwarze Löcher und Joseph Campbells Heldenreise.

Ralph Caspers

“Das Gehirn hat kein Interesse an langweiligen Sachen.”

Kinder der 90er Jahre kennen ihn von erster Stunde an als Ralph von Wissen macht Ah!. Ralph Caspers moderiert die Fernsehsendung schon seit 2001 und ist auch für Wissensmagazine wie Die Sendung mit der Maus und Quarks bekannt. Charakteristisch an Caspers ist neben seiner Erscheinung als Nerd sein schwarzer Humor und seine Art, Dinge visuell zu erklären. Wir haben mit Caspers über authentische Wissenschaftskommunikation, Klima-Aufklärung und ausgestopfte Dackel gesprochen.

Philip Häusser: zwischen Wissenschaft und Fernsehglitzer

Dr. Philip Häusser ist als Wissenschaftler und Unternehmer im Bereich Künstliche Intelligenz tätig und weckt als Moderator, Autor und YouTuber mit unterhaltsamen und schlauen Experimenten die Neugier an Naturwissenschaften. Wir sprachen mit dem Allround-Talent über Wissenschaftskommunikation und darüber, wie er Forschung und Fernsehen unter einen Hut bekommt. 

Die Geschichte einer Lüge – Authentizität in TV-Dokumentationen

Nachdem wir zuletzt fiktionale Serien auf ihre Authentizität hin untersucht haben, widmen wir uns in den folgenden Beiträgen einem Format, von dem generell eine unumstößliche Authentizität erwartet und gefordert wird. Doch wie verhält es sich bei TV-Dokumentationen wirklich? Dazu nehmen wir zunächst den Begriff ‚Authentizität‘ nochmal unter die Lupe und analysieren im Anschluss, wie Dokumentationen diese in Szene setzen.

Farbfilter, Sixpacks und eine Welt der Klischees – Vikings auf dem Prüfstand Part II

Im zweiten Teil unserer Vikings-Analyse gehen wir der Authentizität der Serie weiter auf den Grund und stellen die Protagonisten in den Fokus: Wie kleiden sie sich? Wie kämpfen sie? Und welches Rollenbild haben sie? Und ist das alles authentisch? Das erfahrt ihr in diesem Artikel, mit dem wir auch den Serienteil unserer Suche nach dem großen A abschließen.

Farbfilter, Sixpacks und eine Welt der Klischees – Vikings auf dem Prüfstand Part I

Eingerahmt von zahlreichen TV-Dokumentationen über Wikinger präsentiert uns History Channel die Drama-Serie Vikings. Doch haben die Produzenten der Serie die hauseigenen Dokumentationen gesehen? Skizzieren sie auf deren Grundlage ein authentisches Bild des nordeuropäischen Mittelalters? Oder präsentieren sie uns lediglich ein Fantasy-Produkt? Handlungselemente werden kaum aufgegriffen; leichte Spoilergefahr für alle Staffeln.

Titelbild Rome

Blut und Dreck statt Brot und Spielen – Die Welt von HBOs Rome Part II

Im zweiten Teil unserer Romreise gehen wir der Authentizität dieser gelobten Serie weiter auf den Grund. Dabei werdet ihr unter anderem erfahren, warum demokratische Werte in Rome fehl am Platz sind und wie bedeutend der Abschaum der Stadt für die Glaubwürdigkeit der Serie ist.