Medienwissenschaft

2014 – Die Welt des Journalismus

Urkaine-Krise, Ebolafieber-Epidemie – nicht zu vergessen: der Sieg unserer Fußball-Mannschaft bei der WM in Brasilien. Auf Media Bubble schrieben die Redakteur*innen darüber, warum der Journalismus von der digitalen Revolution profitiert. Aber auch über unseren Professor Bernhard Pörksen auf der re:publica 2014. Am meisten interessiert hat unsere Redakteurin Hannah allerdings der Bericht eines Studenten während den Midterm-Wahlen in der USA und die Berichterstattung der Medien. 

„Für mich ist das jetzt nicht so ein ‚0:1-Ding‘. Das gehört halt dazu.“

„Im Endeffekt kommt es darauf an, welche Lernprozesse damit ausgelöst werden, oder wie stark dieses Ding vielleicht sogar vom eigentlichen Lernen ablenkt. VR kann beispielsweise eine gute Lernhilfe und multimediale Möglichkeit sein, kann jedoch auf Grund dessen Wow-Effektes auch dazu führen, dass man den eigentlichen Inhalt gar nicht mehr wahrnimmt. Schülerinnen und Schüler sind oft heillos überfordert, wenn sie auf einmal alles manipulieren können.“ Eine optimale Lösung: „Für schwächere Schülerinnen und Schüler, sollte die Lehrkraft das Experiment erst einmal zeigen und in diese einführen. Für stärkere Schülerinnen und Schüler ist dann vielleicht geeigneter, dass sie gleich selbst diese Simulation nutzen“.

Beruhigende Virologen?! – Kommunikation in Zeiten von Corona

Drosten, Wieler oder Streek sind uns spätestens seit diesem Jahr ein Begriff: alle drei Virologen. Sie sind die „Stars“ der Corona-Krise. Doch wie wird ihre Kommunikation überhaupt wahrgenommen? Prof. Dr. Sonja Utz vom Institut für Wissensmedien in Tübingen untersucht das zurzeit. Aktuell befindet sie sich in der Auswertung der Daten. Die Ergebnisse der Studie werden erst in ein paar Monaten veröffentlicht. Uns hat sie in einem Interview aber schon ein paar Zwischenergebnisse verraten. Unter anderem, ob die Menschen eine parasoziale Beziehung zu den Virologen aufbauen.

Paranormal Activity: Die Kamera als Zeuge

Eine Kamera zeichnet nachts auf, wie Töpfe einfach herunterfallen oder wie eine Frau reglos stundenlang ihren Mann beim Schlafen beobachten. Das kann nur ein Film sein: Paranormal Activity. Mit welchen Mitteln der Film arbeitet, um uns Angst zu machen und dabei möglichst authentisch zu wirken, damit habe ich mich in einer Seminararbeit im Fach Medienwissenschaft beschäftigt. Was dabei herauskam, erfahrt ihr im Folgenden.

ASMR – Abends mal Intimität statt Pornos?

Flüstern, kauen, streicheln – für manche sind die Geräusche dieser Aktivitäten einfach nur Töne, manche werden davon aggressiv. Doch für einen nicht unerheblichen Anteil an Menschen bedeuten diese „Trigger“ Entspannung und Wohltuung – sie werden in sogenannten ASMR-Videos extra für diese Menschen produziert. Hier erfahrt ihr, was es mit dem Phänomen auf sich hat und wieso die Videos inzwischen eine so große Fan-Gemeinde haben.