Medienwissenschaft

2020 – Ein außergewöhnliches Jahr

Das Thema „Digitaler Unterricht in Zeiten von Corona“ finde ich sehr gut gewählt. Schon vor des Lockdowns war die Digitalisierung in Deutschland ein umstrittener Punkt. Mit den Schließungen der Schulen und dem Einführen des Homeschoolings kamen – vorwiegend in den Medien – viele kritische Stimmen erneut auf. „Warum ist Deutschland beim digitalen Unterricht so ambitionslos?“, lautete beispielsweise ein Kommentar in der Zeit

2018 – Ist das gerecht?

Der konstruktive Journalismus ist in der aktuellen Situation umso wichtiger. Die Autorin Chrissi Maierhöfer beschreibt in ihrem Artikel, wie sich konstruktiver Journalismus vom konventionellen Journalismus unterscheidet – und warum dieser so wichtig ist. Der konstruktive Journalismus wendet sich von einem Journalismus ab, der einseitig und pessimistisch von den aktuellen Problemen der Weltgeschichte berichtet. Die Berichterstattung ist differenzierter, realistischer und problemlösender und soll damit beim Leser einer zu negativen Weltsicht entgegenwirken und ein positives Gefühl hinterlassen. Insbesondere in der aktuellen Corona-Krise, in der man schnell von einer negativen Schlagzeile nach der anderen runtergezogen werden kann, ist der konstruktive Journalismus also so wichtig wie nie zuvor.