„Wissensvermittlung mittels digitaler Medien“ – ein Fazit

Aktuell – aktueller – „Wissensvermittlung mittels digitaler Medien“. Ein Thema, welches uns nicht nur seit Jahren beschäftigt, sondern welches gerade jetzt, in Zeiten einer Krise, die Aufmerksamkeit bekommt, die es schon viel früher hätte bekommen sollen. Zum Schluss der Reihe „Wissensvermittlung mittels digitaler Medien“ nochmals die wichtigsten Aussagen, Fakten und eine Kleinigkeit zum Nachdenken.

Ausstellung: Unkonventionelle Frauenbilder in Frankfurt

Ob beim Sport, beim Ausgehen oder zu Hause – Bilder auf Social Media zeigen Frau stets gut gekleidet, frisch geschminkt, natürlich lächelnd. Wer zeigt sich nicht am liebsten perfekt in Szene gesetzt von der Schokoladenseite? Die Surrealistinnen der 1930er bis 1960er Jahre machen es vor – und präsentieren in der Ausstellung „Fantastische Frauen“ der Schirn Kunsthalle Frankfurt Frauenbilder einer anderen Art.

„Für mich ist das jetzt nicht so ein ‚0:1-Ding‘. Das gehört halt dazu.“

„Im Endeffekt kommt es darauf an, welche Lernprozesse damit ausgelöst werden, oder wie stark dieses Ding vielleicht sogar vom eigentlichen Lernen ablenkt. VR kann beispielsweise eine gute Lernhilfe und multimediale Möglichkeit sein, kann jedoch auf Grund dessen Wow-Effektes auch dazu führen, dass man den eigentlichen Inhalt gar nicht mehr wahrnimmt. Schülerinnen und Schüler sind oft heillos überfordert, wenn sie auf einmal alles manipulieren können.“ Eine optimale Lösung: „Für schwächere Schülerinnen und Schüler, sollte die Lehrkraft das Experiment erst einmal zeigen und in diese einführen. Für stärkere Schülerinnen und Schüler ist dann vielleicht geeigneter, dass sie gleich selbst diese Simulation nutzen“.

Beruhigende Virologen?! – Kommunikation in Zeiten von Corona

Drosten, Wieler oder Streek sind uns spätestens seit diesem Jahr ein Begriff: alle drei Virologen. Sie sind die „Stars“ der Corona-Krise. Doch wie wird ihre Kommunikation überhaupt wahrgenommen? Prof. Dr. Sonja Utz vom Institut für Wissensmedien in Tübingen untersucht das zurzeit. Aktuell befindet sie sich in der Auswertung der Daten. Die Ergebnisse der Studie werden erst in ein paar Monaten veröffentlicht. Uns hat sie in einem Interview aber schon ein paar Zwischenergebnisse verraten. Unter anderem, ob die Menschen eine parasoziale Beziehung zu den Virologen aufbauen.

Unsere Meinung zur aktuellen digitalen Lehre

Hier schreiben unsere Media-Bubble Autoren und Autorinnen – alle Studierende an der Uni Tübingen – über ihre persönlichen Erfahrungen zur aktuellen digitalen Lehre in Zeiten von Corona. Welche Herausforderungen gibt es? Was klappt besonders gut? Was nervt? Jede Woche gibt es neue Meinungen. Unsere Serie zeigt, wie sich die Meinung im Laufe der Corona-Krise ändert oder vielleicht sogar gleich bleibt. Am Ende des Semesters ziehen wir ein Fazit: wie war es digital zu lernen?

Influencer- Eintagsfliege oder ernstzunehmender Beruf ?

Mittlerweile ist der Beruf Influencer*in besonders bei jungen Leuten bekannt – aber auch sehr umstritten, nicht zuletzt deshalb, weil sie durch Werbeplatzierungen in sozialen Medien ihren Unterhalt verdienen. Im folgenden Beitrag schauen wir uns das Konzept des Influencer-Marketings am Beispiel der Marke „Sugarbearhair“ genauer an.

Echonaut.Science – Eine Antwort auf all den „Schrott“ im Netz

Authentisch, ungestellt und natürlich: So wirkt die sympathische junge Frau Katja Sterzik , die voller kosmischer Energie und unendlichem Wissensdurst steckt. Und das bereits als Kind. Schon damals faszinierten sie die mysteriösen und unbekannten Tiefen der Meere und die dazugehörigen Unterwasserlebewesen namens Kraken. Deshalb war ihre ursprüngliche berufliche Traumvorstellung die einer Meeresbiologin. Doch dann wurde alles ganz anders.

Selbstdarstellung im Laufe der Zeit

Was haben der französische Sonnenkönig, sich präsentierende Camgirls und Teenie-Stars wie BibisBeautyPalace gemeinsam? Sie alle beherrschen die Kunst der Selbstdarstellung perfekt, die entgegen allgemeiner Auffassung eine lange Tradition hat.

Wie kann man fragwürdigen Praktiken im Radio begegnen? – Im Gespräch mit Fair Radio

Im letzten Sommer berichteten wir über Lisa – eine ehemalige Praktikantin eines privaten Hörfunksenders. Lisa sprach mit uns über ihre dortige Zeit. Diese beinhaltete zum Beispiel gefakte Umfragen. Sie zeigte auf, wie sehr wir uns als Hörer*innen eigentlich von der Radiowelt blenden lassen. Die eigentlich interessante Diskussion fand jedoch nach dem Interview mit Lisa statt: Nachrichten von Einzelpersonen erreichten uns, die in der Vergangenheit ähnliche Erfahrungen wie sie machten. Die Tatsache, dass es sich bei unserem Interview mit Lisa, um einen anonymen Erfahrungsbericht handelte, war auch ein großes Thema – und auch ein Kritikpunkt. Deshalb sprach ich mit Constantin Pläcking von Fair Radio und der Mitbegründerin der Initiative Sandra Müller, um mit ihnen unter anderem über den Umgang mit anonymen Erfahrungsberichten zu sprechen.

Paranormal Activity: Die Kamera als Zeuge

Eine Kamera zeichnet nachts auf, wie Töpfe einfach herunterfallen oder wie eine Frau reglos stundenlang ihren Mann beim Schlafen beobachten. Das kann nur ein Film sein: Paranormal Activity. Mit welchen Mitteln der Film arbeitet, um uns Angst zu machen und dabei möglichst authentisch zu wirken, damit habe ich mich in einer Seminararbeit im Fach Medienwissenschaft beschäftigt. Was dabei herauskam, erfahrt ihr im Folgenden.