Beiträge

„Stalk me tender“: Interview mit Vincent Schmidlin von Scholz & Friends

Interview: Alexander Karl und Sandra Fuhrmann
Kamera: Sanja Döttling
Schnitt: Pascal Thiel

Facebook als Bewerbungsplus?

von Sandra Fuhrmann

Multitasking ist ihr zweiter Vorname, ihre feste Beziehung ihr Smartphone und ihr Erstwohnsitz ist Facebook. Die Digital Natives – immer erreichbar, ständig online. Eine Generation auf dem Weg mit dem nächstem Stopp Klappsmühle? Oder ist es genau das, was Unternehmen in Zukunft suchen werden? Leute, die allein durch ihre Alltagsgewohnheiten lernen, mit einer bisher nicht vorstellbaren Menge an Informationen umzugehen und deren Technikaffinität eine Effizienz erlaubt, wie sie ohne digitale Medien nie möglich wäre?

Social sells

Durch Aktivitäten in Social Media werden Unternehmen besser wahrgenommen. Das ergab eine Studie des Social Media-Experten Michael Stelzner. Für den Social Media Marketing Industry Report 2011 wurden 3300 Marketingexperten aus Unternehmen befragt. Laut diesen werden besonders Facebook, Twitter, LinkedIn und Blogs verstärkt genutzt, um Marketing zu betreiben. 90 % der Befragten gaben an, dass soziale Netzwerke schon heute extrem wichtig für Unternehmen sind. Die meisten der Firmen hatten durch ihre Social Network-Aktivitäten mehr Abonnenten, mehr Traffic und bessere Ergebnisse im Suchmaschinenranking. Facebook erfreut sich dabei vor allem bei B2C-Unternehmen (neudeutsch für die Beziehung zwischen Unternehmen und Privatperson) großer Beliebtheit.

Teenager-Sex – damit vergleicht Josh Graff, der Marketing Solution Director bei LinkedIn, die Nutzung sozialer Netzwerke. Übung macht den Meister heißt die Devise. Graff bezieht sich dabei auf eine Studie des Chartered Institute of Marketing. Laut der Studie setzen momentan kleine und mittelständische Unternehmen stärker auf die neuen Kommunikationsplattformen als große Unternehmen. Paradox: Von 1000 Befragten war ein Drittel der Ansicht, Social Media sei überhaupt nicht effektiv.

Ganz anders sieht es da schon in der Medienbranche aus. Jan Duschek, Jugendreferent bei ver.di, ist der Meinung, dass gerade in diesem Bereich Social-Media-Kompetenzen ein Vorteil bei der Bewerbung sind. Vieles befinde sich derzeit noch in der Entwicklung. Wohin sie führt? Wer weiß.  Zu media-bubble.de sagte er: „Sicher ist aber, dass die Entwicklung früher oder später Auswirkungen auf den Bedarf nach Fachkräften für diesen neuen Bereich haben wird.“ Eines der Experimente, das sich derzeit noch in Kinderschuhen bewegt, ist beispielsweise der F-Commerce-Markt, der Handel auf Facebook. Duschek prognostiziert, dass sich Unternehmen in Zukunft verstärkt an den neuen Medien orientieren und ihre Geschäftsmodelle auf diese abstimmen könnten. „Das würde dann noch stärker als bisher Auswirkungen darauf haben, wie wir konsumieren und die Beschäftigungsstruktur des gesamten Groß- und Einzelhandels beeinflussen.“

Orientierung im Dschungel und ein Pudel namens Dudel

Was zur Hölle ist ein Eierfon und wie soll bitteschön ein Dudel aussehen? Die Entwicklung der Neuen Medien ist schnell und nimmt an Geschwindigkeit weiter zu. Wer nicht damit aufwächst, für den kann es genau so schnell schwierig werden, die Übersicht zu behalten. Weiterbildung wird darum immer wichtiger – gerade wenn man die zunehmende Orientierug von Unternehmen an den Medien betrachtet. Im Bereich der beruflichen Fortbildung gibt es schon jetzt Angebote, wie die Aus- oder Weiterbildung zum Social-Media-Manager. In  Kursen soll den Teilnehmern dabei vermittelt werden, wie die Möglichkeiten von Social Media effektiv genutzt und zum Vorteil von Unternehmen eingesetzt werden können.

Allgemein fällt jungen Menschen der Umgang mit neuen Medienformen bekanntlich leichter. „Allerdings sind nicht alle Menschen, die viel Zeit bei Facebook und Co. verbringen gleich Social-Media-Experten“, sagt Duschek. „Die Gefahr besteht, dass die junge Generation verlernt, nach Hintergründen und den manchmal komplexen Zusammenhängen zu fragen.“ Junge Leute nehmen Facebook, Twitter und Co. vielleicht manchmal als zu selbstverständlich hin. Sie sehen sich durch ihr Nutzerverhalten einer ständigen Informationsflut gegenüber. Der Weg, diese zu handhaben, kann oft der sein, einzelne Informationen nur oberflächlich wahrzunehmen. „Hier haben ältere Leute vielleicht sogar Vorteile, weil sie ein anderes Mediennutzungsverhalten haben“, vermutet Duschek.

Besonders in der Medienbranche, dem Marketing und der IT-Branche kann das Wissen um die Neuen Medien Vorteile bedeuten. Dasselbe gilt für Führungspositionen. Duschek warnt jedoch davor, bei der Weiterbildung oder Neuorientierung im Beruf allein auf die Karte Social-Media zu setzen. Im Moment werden Aufgaben in diesem Bereich von den Unternehmen häufig an externe Medienagenturen abgegeben. Ob Social-Media in Zukunft an Relevanz für Unternehmen gewinnt, hänge auch davon ab, wie es Social-Media-Anbietern zukünftig gelingt, die Daten für die Firmen verwertbar zu machen. „Auf der andren Seite kann es sich schon heute kein Unternehmen mehr leisten, nicht auf Facebook zu sein“, so Duschek. „Dafür braucht es Leute, die die Unternehmenscommunitys aufbauen und pflegen. Häufig machen das derzeit noch externe Medienagenturen für die Unternehmen. Es ist aber wichtig, hier am Puls der Zeit zu bleiben.“

Smartphone statt Sex

Lieber eine Woche kein Sex, kein Alkohol und kein Fernsehen, als auf das Smartphone zu verzichten. Dieses Meinungsbild ergab sich bei einer Forsa-Studie, die mit Jugendlichen zwischen 14 und 19 Jahren durchgeführt wurde. Die ständige Erreichbarkeit scheint zu einem Must-Have zu werden – vielleicht sogar zu einer Art Krankheit. Mitarbeiter die sich quasi im dauerhaften Bereitschaftsdienst befinden– der Traum aller Arbeitgeber? Nicht unbedingt findet Jan Duschek: „Wir erleben schon jetzt, dass es gerade für junge Beschäftigte immer häufiger zur Selbstverständlichkeit wird, rund um die Uhr erreichbar zu sein. Die Entwicklungen im Smartphone-Sektor spielen dabei eine wichtige Rolle. Allerdings erkennen auch immer mehr Beschäftigte, wie auch deren Interessensvertreter die Nachteile für ihr Privatleben und ihre Gesundheit. Das prominenteste Beispiel ist wohl Volkswagen. Der Betriebsrat hat dort durchgesetzt, dass die E-Mail-Server ab 17 Uhr abgeschaltet werden.“

Wie groß die Rolle ist, die Social-Media zukünftig in Unternehmen spielen wird, mag momentan noch in den Sternen stehen. Bereits jetzt zeichnen sich allerdings Tendenzen ab, die zeigen, dass Unternehmen immer mehr Vorteile von sozialen Netzwerken erkennen. Das betrifft sowohl das Marketing als auch die Präsentation und Kommunikation nach außen. Vor allem in der Medienbranche sind Kenntnisse im Umgang mit Sozialen Netzwerken und Neuen Medien oft bereits eine Voraussetzung. Davon, einen Doodle mit einer Hunderasse zu verwechsel,n sei hier also tunlichst abgeraten. Sich aufgrund seines Nutzerverhaltens zum Psychopaten oder Zwangsneurotiker machen zu lassen kann allerdings weder im eigenen Interesse, noch in dem des Arbeitgebers liegen.

Foto: flickr/Johan Larsson (CC BY 2.0), obs/congstar GmbH

Wie findet man Leser?

von Alexander Karl

 Jeder vierte Deutsche liest niemals ein Buch – das ergab die Studie „Lesen in Deutschland 2008“ der Stiftung Lesen. Dieser Zustand hat sich wohl auch in den letzten vier Jahren nicht grundlegend geändert, auch wenn Jugendliche in den letzten Jahren immer häufiger zum Buch greifen. Die Jim-Studie aus dem Jahr 2011 ergab, dass 44 Prozent der 12 bis 19-jährigen regelmäßige Buch-Leser sind. 56 Prozent im Umkehrschluss aber nicht. Tatsächlich aber haben Jugendliche dank sozialer Netzwerke im Internet, wie  Facebook und Co., wohl noch nie so viel gelesen und geschrieben wie heute.

Es liegt also nahe, dass Schriftsteller und Verlage versuchen, die Jugendliche Zielgruppe dort zu erreichen, wo man sie primär findet – nämlich im Internet. Doch ganz so einfach ist es leider auch nicht…

Werbung und Social Web

Mein Erstlingsroman „Real Me – Die Suche nach dem wahren Ich“ erscheint in diesem Jahr und natürlich soll er auch Leser haben. Aber gerade dann, wenn man bei einem kleinen Verlag ist, der kein großes Werbebudget hat, mit dem er eine Anzeige in der BILD-Zeitung oder Aufsteller in jeder Buchhandlung kaufen kann, liegt viel Marketing-Arbeit vor dem Autor.

Wie kann ich mein Buch im Internet vermarkten?

Daher muss ich selbst aktiv werden – das Internet macht es ja möglich! Leider bin ich nicht der Einzige mit dieser Idee: Das Internet ermöglicht es jedem, das Wort zu ergreifen, doch die entscheidende Frage ist, ob man auch gehört wird.

Eine Möglichkeit den eigenen Bekanntheitsgrad zu steigern ist ein eigener Blog. Der Vorteil: Kostenlos und schnell kann ich posten, was ich gerade tue, Infos zu meinem Buch liefern und einen Blick hinter die Kulissen erlauben. Gerne auch untermalt mit Bildern oder Videos.

Wie mache ich auf meinen Blog aufmerksam?

Bei fehlendem Budget für (virtuelle) Werbeanzeigen bleibt da nur die Hoffnung auf Mund-zu-Mund-Propaganda und virales Marketing. Virales Marketing heißt, dass sich ein Bild, Video oder ein Text wie ein Virus im Netz verbreitet, beispielsweise über Facebook.

Die soziale Plattform liefert unter anderem die Möglichkeit, Fan-Seiten zu erstellen, durch die man Interessierte immer auf dem Laufenden halten kann. Leider stellt sich hier gleich eine ähnliche Frage wie zuvor:

Wie schaffe ich es, dass möglichst viele Leute meine Seite anklicken?

Dafür bietet sich nun tatsächlich die Realität an. Der persönliche Kontakt ist auch in Zeiten des Internets noch immer unabdingbar. Durch meine Lesungen an Schulen konnte ich meine Zielgruppe ansprechen, die ich dann – um meinen Weg auch weiterhin verfolgen zu können – auf meine Facebook-Seite verweisen konnte.

Denn da ich natürlich nicht täglich live mit meiner Leserschaft interagieren kann, ermöglicht mir das Internet eine fiktive Nähe herzustellen, die ich in der Realität nicht bieten kann. So kann ich dann virtuell über das Erscheinen von meinen Kurzgeschichten in Anthologien berichten, kleine Videobotschaften über den Äther schicken oder Bilder von Dreharbeiten zu einer Reportage, z. B. über junge Autoren, hochladen.

 

Alexander Karl betreut nicht nur den Blog media-bubble.de, sondern schreibt auch Bücher.  Neben zahlreichen veröffentlichten Kurzgeschichten in Anthologien erscheint dieses Jahr sein Jugendroman „Real Me – Die Suche nach dem wahren Ich“.

Der Text erschien in ähnlicher Form im Mitteilungsblatt für die Mitglieder der Wilinaburgia, 87. Jahrgang, Nr. 230.

Foto: Sophie Kröher

Partnerbörsen: Topf sucht den virtuellen Deckel

Einloggen, anschreiben, daten – das ist der Alltag vieler User von Partnerbörsen. Mit der Hoffnung auf die große Liebe durchstreifen immer mehr User die Singlebörsen im Netz – und diese passen sich den Vorlieben ihrer Nutzer an.

Der Facebook-Code

von Alexander Karl

Die wunderbare Facebook-Welt scheint offen für alle und alles. Doch nicht immer ist das tatsächlich so. Denn wie jetzt bekannt wurde, gibt es bestimmte Themen, die der Social-Media-Riese aus dem Netz tilgt: Ganz vorne dabei ist Sex – aber auch stillende Mütter.

Offiziell: Vieles ist erlaubt

Die Facebook-Gemeinschaft wächst täglich, doch was die User nur selten wissen, ist was in der Welt hinter dem blauen Logo passiert. Amine Derkaoui, ein 21-jähriger Marokkaner, weiß, wie es hinter den Kulissen aussieht: Er arbeitete für eine Firma, die die Facebook-Richtlinien überwacht. Bezahlung: Ein Dollar in der Stunde! Nun öffnete er dem US-Blog Gawker die Türen zu bisher geheimen Facebook-Richtlinien, die weit mehr Informationen darüber geben, was bei Facebook geht oder nicht, als die Selbstdarstellung dies bisher tat.

Offiziell heißt es unter den „Standards der Facebook-Gemeinschaft„:

Als zuverlässige Gemeinschaft von Freunden, Familienmitgliedern, Arbeitskollegen und Klassenkameraden reguliert sich Facebook weitgehend selbst. Menschen, die Facebook nutzen, können Inhalte melden, die sie fraglich oder anstößig finden, und tun dies auch. Um die Bedürfnisse und Interessen einer globalen Gemeinschaft zu berücksichtigen, bitten wir alle Nutzer darum die folgenden Standards für Inhalte zu respektieren: Drohungen, Darstellung von Selbstverletzung, Schikane & Belästigung, Hassreden, Grafische Gewalt, Sex & Nacktheit, […]

Inoffiziell etwas wundersam

Was „weitgehend“ heißt, zeigt das Dokument von oDesk, der Firma, wo Amine Derkaoui angestellt war: Dort ist detailliert aufgelistet, was geht und was nicht:

1. Any OBVIOUS sexual activity, even if naked parts are hidden from view by hands, clothes or other objects. Cartoons/art included. Foreplay allowed (kissing, groping, etc.) even for same-sex individuals. […]

6. Breastfeeding photos showing other nudity, or nipple clearly exposed. […]

9. People “using the bathroom”. […]

Während der neunte Punkt fast noch amüsant wirkt, brachten die anderen beiden Punkte Facebook zuletzt in die Schlagzeilen: Das Foto eines küssenden schwulen Paars wurde ebenso zensiert wie auch ihre Kinder stillende Mütter. Die laufen Sturm gegen die Regelung. Den „Regeln“ von Facebook zufolge würde das linke Bild der stillenden Mutter verboten werden, das rechte wäre ok. Paradox, dass das, gerade in den USA zumeist so prüde behandelte, Thema Sexualität hier mit Argusaugen beobachtet wird.

Übrigens: Cannabis ist bei Facebook ok (solange man es nicht verkauft), andere Drogen dürfen allerdings nicht erwähnt werden.

Fernab von Bildern gibt es auch klare Regeln, was geschrieben werden darf oder nicht. Zwei Bespiele mit sexuellem Inhalt, die einmal verboten, einmal erlaubt sind:

[Unconfirmed] Yeah I’d like to poke that bitch in the pussy. [poke in the pussy = sex. No details given]

[Confirmed] Ladies and girls, I need some pussy. Call me on 555 143 5746 [sexual solicitation]

Außerdem: Der Holocaust darf nicht geleugnet werden, Kinderpornographie ist natürlich auch verboten und Staatsoberhäupter dürfen nicht bedroht werden. Ein wenig verwundert ein besonderes Foto-Verbot: „Burning the Turkish flag [other flags are ok to be shown burning]“. Warum dürfen alle anderen Flaggen brennend gezeigt werden?

Ebenfalls verwunderlich ist der Umgang der Darstellung von toten Tieren: „Poaching of animals should be confirmed. Poaching of endangered animals should be escalated“. Und Blut ist an und für sich auch kein Grund, ein Bild zu löschen: „Deep flesh wounds are ok to show; excessive blood is ok to show. Crushed heads, limbs, etc. are ok aslong as no insides are showing“.

Psychische Schäden der Mitarbeiter

Generell ist der Richtlinienkatalog natürlich positiv zu bewerten – und auch, wenn es Menschen gibt, die sich Facebook noch einmal genauer ansehen. Doch diese haben mit hohen psychischen Belastungen zu kämpfen. Gegenüber dem Blog Gawker sagten Mitarbeiter einer Firma, die sich mit den Abgründen der Facebook-Welt beschäftigt:

„Think like that there is a sewer channel,“ one moderator explained during a recent Skype chat, „and all of the mess/dirt/ waste/shit of the world flow towards you and you have to clean it.“

Each moderator seemed to find a different genre of offensive content especially jarring. One was shaken by videos of animal abuse. („A couple a day,“ he said.) For another, it was the racism: „You had KKK cropping up everywhere.“ Another complained of violent videos of „bad fights, a man beating another.“

One moderator only lasted three weeks before he had to quit.

„Pedophelia, Necrophelia, Beheadings, Suicides, etc,“ he recalled. „I left [because] I value my mental sanity.“

Übrigens: Bei manchen Sachen bedarf es keiner Mitarbeiter – manchmal zensiert Facebook automatisch. Zum Beispiel werden Links zu Porno-Seiten über den Chat erst gar nicht verschickt.

 

Foto: flickr/ pshab (CC BY-NC 2.0), flickr/ gweggyphoto (CC BY-NC-ND 2.0)

Minderwertigkeitskomplexe dank Facebook

Party- und Urlaubsbilder von Freunden auf Facebook können auf’s Gemüt schlagen – aber auch krank machen. Studien zeigen, wie das Selbstwertgefühl angegriffen wird. Mediziner sprechen schon von der Facebook-Depression.

Wenn das Netz dich kennt

Die Bedeutung des Rufs im Internet wird immer größer: Chefs googlen mögliche Angestellte, man selbst seine Freunde. Unangenehm, wenn Negatives gefunden wird. Nun kann man PR in eigener Sache betreiben – und Ungeliebtes tilgen.

Social Sitter: Die virtuelle Profilvertretung im Internet

Wenn man einmal keine Zeit hat, sich um die Profile in sozialen Netzwerken zu kümmern, präsentierte eine Werbeagentur die Lösung: einen Social Sitter. Was steckt hinter diesen Apps? Und welche negativen Konsequenzen könnte es geben?

Quo vadis, Urheberrecht?

Dank ACTA wird derzeit über das Urheberrecht debattiert – und das ist gut so. Denn auf Facebook und Co. brechen wir jeden Tag massenhaft das Gesetz. Welchen Sinn hat das Urheberrecht dann überhaupt? Und wo könnte uns der Konflikt hinführen?

Literatur im Fernsehen? Eher unsexy!

Literatur spielt im Fernsehen kaum noch eine Rolle. Sind Bücher per se fernsehresistent? Nein! Nur hat man es in Deutschland bisher noch nicht geschafft, sie wirklich gut aussehen zu lassen.