Medienpraxis

Was dabei rauskommt, wenn Romanisten und Mewis zusammenarbeiten…

Waffeln, Pommes, Bier – viele Menschen denken beim Stichwort „Belgien“ ans Essen. Dass unser kleines Nachbarland deutlich mehr zu bieten hat als Gaumenschmaus, durften wir – 17 Studierende der Romanistik und der Medienwissenschaft der Universität Tübingen plus zwei Dozentinnen – bei den Französischen Filmtagen 2018 erfahren. Denn: Belgien war Ehrengast des Filmfestivals in Tübingen und Stuttgart – und das Kino des Landes Thema unseres interdisziplinären Seminars im Wintersemester 2018/19.

Microtargeting – Eine Kommunikationsstrategie mit Wirkung

Unternehmen, Politiker*innen oder Parteien sprechen gezielt eng ausgewählte Zielgruppen an und stimmen ihre Nachricht passgenau auf sie ab – mit Microtargeting, einer datengestützten Marketingstrategie. Und weil das mit Produkten super klappt, setzt auch die Politik vermehrt auf die Taktik, um die Zielgruppe politisch zu beeinflussen. Die Wahl Donald Trumps zum US-Präsidenten im Jahr 2016 oder das Brexit Referendum sorgten für Diskussionen über die Demokratie in den digitalen Medien.

Grünzeug – ein Blog im Online-Semester

Go green – dieser bekannte Claim steht normalerweise für umweltfreundliches Verhalten. In diesem Semester war „grün“ jedoch kein Slogan, sondern das zentrale Thema der Seite zwischenbetrachtung.de, einem Blog von Medienwissenschafts-Masterstudierenden unter der Leitung von Anne Ulrich. Welche Hürden und Erlebnisse uns während des Corona-Online-Semesters hinsichtlich des Blogs begegnet sind, lest ihr im folgenden Artikel!

2020 – Ein außergewöhnliches Jahr

Das Thema „Digitaler Unterricht in Zeiten von Corona“ finde ich sehr gut gewählt. Schon vor des Lockdowns war die Digitalisierung in Deutschland ein umstrittener Punkt. Mit den Schließungen der Schulen und dem Einführen des Homeschoolings kamen – vorwiegend in den Medien – viele kritische Stimmen erneut auf. „Warum ist Deutschland beim digitalen Unterricht so ambitionslos?“, lautete beispielsweise ein Kommentar in der Zeit

Die Masche der Network-Marketing-Firmen

„Menschen kaufen am liebsten das, was ihnen Freunde persönlich empfehlen.” Ein Satz des Tupperware CEOs Rick Goings in einem Interview mit dem Handelsblatt. Vertreter*innen von sogenannten Network Marketing Firmen nutzen die sozialen Netzwerke besonders gerne, um neue Kund*innen bzw. neue Vertreter*innen anzulocken. Und sie nutzen die Strategie der persönlichen Weiterempfehlung. Meine Artikelreihe beschäftigt sich mit Aspekten des Online Marketings. In diesem Beitrag möchte ich klären, wie genau diese Art des Marketings funktioniert und was der Reiz für viele daran ist.

2018 – Ist das gerecht?

Der konstruktive Journalismus ist in der aktuellen Situation umso wichtiger. Die Autorin Chrissi Maierhöfer beschreibt in ihrem Artikel, wie sich konstruktiver Journalismus vom konventionellen Journalismus unterscheidet – und warum dieser so wichtig ist. Der konstruktive Journalismus wendet sich von einem Journalismus ab, der einseitig und pessimistisch von den aktuellen Problemen der Weltgeschichte berichtet. Die Berichterstattung ist differenzierter, realistischer und problemlösender und soll damit beim Leser einer zu negativen Weltsicht entgegenwirken und ein positives Gefühl hinterlassen. Insbesondere in der aktuellen Corona-Krise, in der man schnell von einer negativen Schlagzeile nach der anderen runtergezogen werden kann, ist der konstruktive Journalismus also so wichtig wie nie zuvor.