Jung und Freudlos klären auf – Podcast

Die Stigmatisierung von psychischen Krankheiten ist weit verbreitet. Egal ob im Internet oder durch den Bekanntenkreis, überall tun sich Wissenslücken bezüglich psychischer Krankheiten auf, was zur Verbreitung von Fehlinformationen und Halbwissen führt. Gerade bei mentalen Krankheiten ist es wichtig, professionell durch einen Facharzt aufgeklärt zu werden. Das Team des Wissenschaftspodcasts „Jung und Freudlos“ aus Freiburg hat es sich zum Ziel gesetzt, mit diesem Halbwissen und Vorurteilen in unserer Gesellschaft aufzuräumen und über psychische Gesundheit und Krankheit im Detail zu informieren und aufzuklären.

Von Wissensdialogen und Wissensblitzen

Dr. Annika Scholl habilitiert an der Eberhard Karls Universität Tübingen. Nebenbei hat sie 2011 den Blog „Wissensdialoge“ mitbegründet, in dem sie über wissenschaftliche Themen aus dem Bereich der Psychologie schreibt. Wie ihr das gelingt, was sie an ihrer Arbeit fasziniert und warum Wissenschaftskommunikation so wichtig ist, hat sie uns in einem persönlichen Gespräch erzählt.

ASMR – Abends mal Intimität statt Pornos?

Flüstern, kauen, streicheln – für manche sind die Geräusche dieser Aktivitäten einfach nur Töne, manche werden davon aggressiv. Doch für einen nicht unerheblichen Anteil an Menschen bedeuten diese „Trigger“ Entspannung und Wohltuung – sie werden in sogenannten ASMR-Videos extra für diese Menschen produziert. Hier erfahrt ihr, was es mit dem Phänomen auf sich hat und wieso die Videos inzwischen eine so große Fan-Gemeinde haben.

Wie man Laien Wissenschaft erklärt

Forscherinnen und Forscher interpretieren neue Daten teils unterschiedlich, vertreten gegenteilige Ansichten oder ändern ihre Haltung aufgrund neuer Erkenntnisse – wissenschaftliche Befunde sind fragil. Diese Fragilität kann Menschen irritieren und ihr Vertrauen in die Wissenschaft schmälern. Psychologe Danny Flemming erklärt uns, wie Laien Wissenschaft verstehen, spricht über seine Leidenschaft für Science Slams und nimmt Stellung zu Verschwörungstheorien.

Ralph Caspers

“Das Gehirn hat kein Interesse an langweiligen Sachen.”

Kinder der 90er Jahre kennen ihn von erster Stunde an als Ralph von Wissen macht Ah!. Ralph Caspers moderiert die Fernsehsendung schon seit 2001 und ist auch für Wissensmagazine wie Die Sendung mit der Maus und Quarks bekannt. Charakteristisch an Caspers ist neben seiner Erscheinung als Nerd sein schwarzer Humor und seine Art, Dinge visuell zu erklären. Wir haben mit Caspers über authentische Wissenschaftskommunikation, Klima-Aufklärung und ausgestopfte Dackel gesprochen.

Faktor14 – Wir schenken dir: Wissen

Was ist die Bedeutung von Wissenschaftskommunikation? Als ein junger Redakteur in einem Studierendenmagazin für Forschung und Wissenschaft an der Universität Tübingen hat Marvin Gedigk da seine ganz eigenen Ansichten.

Karl Urban und die Raumfahrer

Der Weltraum, unendliche Weiten. Wir schreiben das Jahr 2019, die Mondlandung jährt sich zum 50. Mal. In Tübingen-Bühl brennt die Sonne vom Himmel. Hier treffen wir Karl Urban, Wissenschaftsjournalist. Die unendlichen Weiten sind sein Spezialgebiet, seine Themen: Geologie, die Erde, der Weltraum. 

Philip Häusser: zwischen Wissenschaft und Fernsehglitzer

Dr. Philip Häusser ist als Wissenschaftler und Unternehmer im Bereich Künstliche Intelligenz tätig und weckt als Moderator, Autor und YouTuber mit unterhaltsamen und schlauen Experimenten die Neugier an Naturwissenschaften. Wir sprachen mit dem Allround-Talent über Wissenschaftskommunikation und darüber, wie er Forschung und Fernsehen unter einen Hut bekommt. 

Bernd Eberhart: Ich habe meinen Jugendtraum verwirklicht

Bernd Eberhardt, Gründer des Science Notes Magazins, hat sich seinen Traum erfüllt und betreibt ernsthaften Wissenschaftsjournalismus. Was ihn antreibt und warum er Wissenschaftskommunikation für so wichtig hält, hat er uns im Gespräch verraten.

Wissenschaft sollte für jeden zugänglich sein!

André Lampe sagt über sich selbst: Ich bin Physiker, der in die Biochemie gewech-selt ist, um ein Mikroskop zu bauen. So vielfältig diese Kurzbeschreibung ist, ist auch seine Art Wissenschaft zu kommunizieren. Ob er über Podcast, Blog oder auf der Bühne sein Wissen verbreitet ist ihm eigentlich egal. Über seine Zielgruppe sagt er: „Die Eine gibt es für mich nicht.“