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Bike Bridge – eine Audioslideshow

In einer Zeit, in denen uns Medienangebote regelrecht überfluten, ist die Frage, wie man einen journalistischen Beitrag aufbereitet, ganz besonders wichtig. Denn nicht jedes Thema eignet sich für jedes Format. Wie lässt sich zum Beispiel ein Integrationsprojekt anschaulich porträtieren?

Slut-Shaming: Wenn sich der Mob zur Moralpolizei erhebt

von Lara Luttenschlager

Als sich die Australierin Olivia Melville, 23 Jahre alt, vergangenes Jahr ein Profil auf der allseits gehypten Dating-App Tinder zulegte, hatte sie sich wohl etwas andere Reaktionen erhofft. Denn eigentlich verspricht die App vor allem eins: Den ersten Eindruck auf potentielle Flirts durch ein perfekt inszeniertes Selfie und einen lustigen oder besonders tiefgründigen Spruch bis ins letzte Detail selbst bestimmen zu können. Wem dieser gefällt, ist vielleicht ein „Match“, und wem er nicht zusagt, sieht man sowieso nicht. Abfuhren bleiben so garantiert aus. Olivia, auf ihrem sorgsam ausgewählten Profilbild mit Lippenstift-Lächeln und zwei Freundinnen im Hintergrund ausgestattet, wählte einen vielleicht nicht ganz so romantischen Untertitel für ihr Profil, ein Zitat aus Drakes Song Only: „Type of girl that will suck you dry and then eat some lunch with you“. Für Tinder-Nutzer Chris Hall war dies zwar keinen Match wert – aber einen Screenshot, den er auf Facebook veröffentlichte. Sein Kommentar dazu: „Behaltet Klasse Ladies / Ich bin erstaunt, dass sie immer noch Hunger auf Mittagessen hat“. Der Screenshot ging viral – in Begleitung einer Welle an Beleidigungen über die junge Frau und ihr Profil. Wie so viele andere war Melville soeben „geslutshamed“ worden.

Die Moralpolizei und ihr digitaler Pranger

erster AbschnittDer öffentliche Pranger, wie er früher etwa in Form öffentlicher Auspeitschungen auf dem Marktplatz stattfand, hat in den Sozialen Medien in Form von Cybermobbing sein großes Comeback erlebt. Wer in den Augen der Öffentlichkeit – oder zumindest einer Teilöffentlichkeit – gesündigt hat, wird zur Schau gestellt, diffamiert, beleidigt. Sogenannte shamer betreiben gezielt public shaming gegen jene, die ihrer Meinung eine Normverletzung begangen haben. Im Fall des immer weiter verbreiteten slut-shaming sind es Frauen, die sich scheinbar zu freizügig zeigen oder ein zu freies Sexualleben haben, über die ein wahrer Shitstorm hereinbricht. Am digitalen Pranger werden sie als „slut“ beleidigt, ein Exempel an ihnen statuiert, ihre Normverletzung viral verbreitet. Hall und seine Freunde kündigten sich selbst als „die Kavallerie“ an, bevor sie in der Kommentarzeile weitere Anfeindungen formulierten, als würden sie sich als Kämpfer im Krieg gegen die Verdorbenheit der Frauen verstehen.

Als besonders engagiertes Mitglied dieser selbsternannten digitalen Moralpolizei erwies sich Halls Facebook-Freund Zane Alchin mit Kommentaren wie: „It’s people like you who make it clear women should never have been given rights“. Die wütenden Antworten einer Freundin Melvilles würdigte er durch Vergewaltigungsdrohungen: „You know the best thing about a feminist they don’t get any action so when you rape them it feels 100 times tighter“. Melvilles Fall ist dabei nur einer von vielen – und auch slut-shaming ist nur ein Beispiel für die Bloßstellung sich nicht „normenkonform“ verhaltender Menschen. So verursachte beispielsweise die PR-Managerin Justine Sacco 2013 eine riesige Empörungswelle, als sie kurz vor ihrem Flug nach Kapstadt twitterte: „Going to Africa. Hope I don’t get AIDS. Just kidding. I’m white!“. Sofort zirkulierten weltweit hasserfüllte Kommentare zu der jungen Frau und ihren rassistischen Tweet unter dem Hashtag #hasjustinelandedyet, wenige Tage später setzte ihr sie Arbeitgeber vor die Tür.

Die Verlockungen der digitalen Experimentierwiese

zweiter AbschnittIm digitalen Zeitalter haben wir einen Raum geschaffen, in dem sich nicht nur immer mehr Aspekte unseres Lebens abspielen, sondern in welchem wir auch eine neue Bühne finden, um uns selbst zu inszenieren. Dabei gehört die Selbstinszenierung zum alltäglichen sozialen Leben des Menschen dazu – nur findet sie im Internet nicht Face-to-Face statt. Im zunächst anonymen oder zumindest entpersonalisierten virtuellen Raum haben wir so die Möglichkeit, mit unserer digitalen Identität zu experimentieren, indem wir in sozialen Netzwerken bestimmte Informationen preisgeben, Bilder von uns veröffentlichen und so gezieltes impression management betreiben, wie Erving Goffman sagen würde. Doch während es in der analogen Welt weitaus schwieriger ist, sich zu verstellen, kann man sich in der digitalen Welt durchaus von seiner wahren Person lösen und sich ein anderes Gesicht geben – manchmal im wahrsten Sinne des Wortes. Wohl deshalb ist die Freizügigkeit und sexualisierte Eigendarstellung junger Frauen im Wettbewerb um Aufmerksamkeit und Anerkennung ein inzwischen wohlbekanntes Phänomen.

Wofür viele jedoch noch kein Bewusstsein besitzen, sind die neuen, theoretisch weltweiten Öffentlichkeiten, in die sie ihre Informationen einspeisen. Dies führt dazu, dass Normverletzungen nicht mehr nur in einem begrenzten, lokalen Rahmen sichtbar werden, sondern völlig fremde, weit entfernt lebende Menschen sich ebenfalls über die Handlungen anderer entrüsten können. Durch den höheren Anonymitätsgrad im Netz und die indirekte Form der Kommunikation verlieren diese jedoch große Teile ihrer Empathiefähigkeit, da sie ihren Opfern nicht direkt ins Gesicht sehen, wenn sie agieren. Das Ergebnis sind enthemmtere, verletzendere Reaktionen auf Menschengruppen, deren Verhalten scheinbar nicht mit vorherrschenden Wertvorstellungen vereinbar ist – im Fall des slut-shaming werden dabei Menschen angegriffen, deren Sexualleben angeblich nicht dem gesellschaftlich anerkannten Vorbild entsprechen.

Eine Hetzjagd mit Folgen

Welche Folgen diese digitale Hetzjagd auf die Opfer haben kann, dessen sind sich die shamer meist nicht bewusst. Das wohl bekannteste Beispiel für die Auswirkungen des slut-shamings ist der Selbstmord der 15-jährigen Amanda Todd im Jahr 2012, deren Nacktfoto auf einem Facebook-Profil veröffentlicht wurde und trotz mehrmaliger Wohnortswechsel immer wieder zu Mobbing im Internet und durch ihre Mitschüler führte. Philosoph Burkhard Liebsch spricht im Zusammenhang mit Cybermobbing von einer virtuellen symbolischen Gewalt, durch die gezielt das moralische Gesicht, das Ansehen einer Person zerstört wird. Und da das Internet ja bekanntlich nicht vergisst, ist dieses Gesicht auf lange Sicht kaum wiederherstellbar. Wer heute Olivia Melvilles Namen auf Google eingibt, findet sofort die Spuren ihrer Bloßstellung, die sich auch in  Zukunft wahrscheinlich nicht mehr löschen lassen werden. Wenigstens hatte der Vorfall dieses Mal auch für die shamer Folgen: Chris Hall verlor seinen Job und Zane Alchin muss sich im Juni 2016 vor Gericht verantworten.

Fotos: flickr.com/Delete (CC BY-NC 2.0), flickr.com/Helga Weber (CC BY-ND 2.0), flickr.com/_eWalter_  (CC BY-NC 2.0)


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Von Jasmin M. Gerst

Wir alle müssen es irgendwann tun: Entscheidungen treffen, die alles verändern können. In ihrem ersten Roman „Was will ich und wenn ja, wie viele?“ schreibt die Mainzer Autorin Felicitas Pommerening über entscheidende Veränderungen im Leben von drei Freundinnen und deren Auswirkungen.

Die Qual der Wahl

Der Roman erzählt die Geschichte von Workaholic Andrea, Familienmensch Lotta und Akademikerin Doreen. Die drei Frauen verbindet nicht nur eine enge Freundschaft, sondern auch die Frage, wie es mit dem Leben weitergehen soll. Alle stehen vor der Qual der Wahl – ob beruflich oder privat.

Andrea ist frisch mit ihrem Freund zusammengezogen, hat aber nur ihre Karriere im Sinn. Als sich ihr eine große berufliche Chance bietet, nutzt sie diese, ohne es vorher mit ihrem Freund zu besprechen. Dieser ist davon gar nicht begeistert und so beginnt sie zu zweifeln, ob sie die richtige Entscheidung getroffen hat. Karriere oder Liebe? Lotta heiratet ihren Florian und ist überglücklich. Aber wann ist der perfekte Zeitpunkt für Kinder? Diese Frage lässt Lotta fast verzweifeln, vor allem, da es für sie beruflich endlich gut läuft. Und Doreen ist genervt von ihrem Zustand als Dauersingle und verliebt sich ihrer Meinung nach immer in den Falschen.

Obwohl alle drei unterschiedlicher nicht sein können, stellen sie sich alle die gleiche Frage: Was will ich wirklich in meinem Leben und wie soll es weiter gehen?

Kein Ratgeber und trotzdem hilfreich

Die drei Freundinnen werden sehr sympathisch dargestellt – schön ist auch, dass man sich mit mindestens einer von ihnen identifizieren kann bzw. mit ihren Problemen. Jeder weiß, spätestens ab 30 stehen die meisten großen Veränderungen an – man heiratet, muss sich beruflich an einen speziellen Ort binden oder man bekommt ein Kind. Es sind genau die Fragen, die man sich zwangsläufig nach Studium oder Ausbildung stellt, wenn das „richtige“ Leben beginnt. Und genau mit diesen Veränderungen beschäftigen sich Andrea, Lotta und Doreen. Dadurch, dass jedes Kapitel abwechselnd aus der Sichtweise einer der Frauen geschrieben ist, bekommt der Leser einen kleinen Einblick in das Leben jeder einzelnen.

Aber, wer hier einen Ratgeber sucht, ist falsch. Denn jeder Mensch trifft andere Entscheidungen, wie man an diesen drei Frauen sehen kann und jede Entscheidung hat seine Vor- und Nachteile. Aber der Roman liefert Ideen, auf die man gar nicht gekommen wäre und vielleicht hilft er dem einen oder anderen ja doch. Es ist ein schöner Frauenroman, der sich damit auseinandersetzt, was man im Leben eigentlich will – es gibt schließlich viele Optionen: Karriere? Mann und Hochzeit? Und dann Kinder? Oder vielleicht doch lieber den Traumjob annehmen, obwohl man dann eventuell vom Partner getrennt sein muss? Oder verlässt man den Traumjob für ein Kind?

Pommerening kennt sich mit Entscheidungen aus

 Felicitas Pommerening sind solche Probleme bekannt – nach ihrem Studium der Filmwissenschaft, Publizistik und Psychologie hat sie fast jährlich den Job und Wohnort gewechselt, bis sie keine Lust mehr hatte. Irgendwann wollte auch sie sich binden und wohnt bis heute mit ihrem Mann und ihren Kindern in Mainz. 2011 hat sie ihre medienwissenschaftliche Doktorarbeit abgeschlossen und kurz darauf erschien ihr erstes Buch „Weiblich, jung, flexibel: Von den wichtigsten Momenten im Leben und wie man sie am besten verpasst“. Anfang 2014 brachte sie ihren ersten Roman „Was will ich und wenn ja wie viele“ heraus.

Da Pommerening selbst Mutter von zwei Kindern ist, kennt sie sich mit Entscheidungen und Fragen wie „Wann ist der beste Zeitpunkt, Kinder zu bekommen?“ aus. Vielleicht wurde sie dadurch dazu inspiriert, uns am Leben von Andrea, Lotta und Doreen und an deren Suche nach Antworten teilhaben zu lassen.

Meiner Meinung nach ist der Roman sehr unterhaltsam und spannend. Und da bald der große Sommerurlaub ansteht, ist er eine weitere perfekte Lektüre für den Strand.

Foto: Berlinverlag.de

Willkommen in Pornotopia

von Sebastian Seefeldt

Generation Porno: Mythos oder Realität? Pornovideos machen mittlerweile 30 Prozent des Internet-Datentraffics aus, die Sexualisierung schreitet auch in der virtuellen Welt unaufhaltsam fort und verändert – angeblich – eine ganze Generation.

42 Prozent der 11- bis 13-Jährigen haben bereits pornografische Produkte konsumiert. Bei den 14- bis 17-Jährigen sind es 79 Prozent. Es sind Zahlen wie diese, die nur all zu leicht zu Vorurteilen wie der „Generation Porno“ führen. Schlussendlich ist es nur die Feststellung, dass Pornografie konsumiert wird.  Die eigentlichen Fragen sollten aber lauten: „Was machen Pornos mit den Jugendlichen?“ und „Wie gehen die Jugendlichen mit den Pornos um?“.  Eine Hamburger Studie kam zu dem Ergebnis, dass die Rezeption von Pornografie bei Jugendlichen klar gegendert ist, also Männer und Frauen klare, unterschiedliche Rezeptionsmuster aufweisen.

„What do boys do with Porn?“

Gunter Schmidt und Silja Mattheisen unterscheiden drei typische Settings in denen Pornos gesehen werden. Jedes von ihnen führt zu einem anderen typischen Rezeptionsmuster.  Am Seltensten wird der Porno gemeinsam mit der Freundin gesehen. Nur ein Viertel der Befragten Jungen hat das überhaupt versucht. Deutlich mehr (über 50%) haben Pornos schon in Gruppen konsumiert. Hier steht aber nicht die sexuelle Erregung im Mittelpunkt, sondern die gemeinsame Belustigung an besonders groteskem, bizarrem oder sonstigem „extremem“ Sex. Wird alleine dem Liebesspiel gefrönt, dient es für 91% der Jungen als sexueller Stimulus zur Masturbation – redet man also über Pornos und Jungs, redet man zwangsläufig auch über Masturbation. Für Jungs sind Pornos daher etwas ganz Normales und Selbstverständliches so wie eben auch die Masturbation.

 „What do Girls do with Porn?“

Mädchen begegnen pornografischen Inhalten meist ungewollt: Beim Surfen im Netz oder beim Zappen im Fernsehen – sie suchen pornografische Inhalte sehr selten gezielt auf. Nur 38% der Befragten sahen sich die Filme alleine an, meist aus reiner Neugier, um zu sehen, wie „es“ geht. In Gruppen verhalten sie sich ganz ähnlich wie Jungs – auch bei ihnen steht der Lacherfolg im Vordergrund, auch wenn hierzu kein „Hardcore Material“ herangezogen wird. Gemeinsam mit dem Partner sehen ebenfalls nur wenige die schlüpfrigen Filme, denn meistens ist Sie genervt und Er erregt – keine gute Mischung. Jungs und Mädchen „benutzen“ Pornos also auf unterschiedliche Weise. Wie wirkt sich aber der Konsum auf die Jugendlichen aus? Kann der alltägliche Konsum in einer dermaßen prägenden Zeit wie der Pubertät wirklich ohne Folgen bleiben?

 What does Porn do to Teens?

Um diese Frage zu beantworten, muss beachtet werden, dass Jugendliche durchaus mit einer Erwartungshaltung an das Medium Porno treten: Auf so genannten „Lovemaps“ sind schon lange vor der ersten sexuellen Phantasie unsere individuellen Liebes- und Sexualentwürfe codiert. Diese sexuellen Skripte enthalten die Struktur des individuellen sexuellen Verlangens und bilden sich schon in Kindheit und Vorpubertät. Sie werden vor allem durch unsere Beziehungs-, Geschlechts-, Körper- und Bedürfnisgeschichten geprägt. Diese „Blaupause des Begehrens“ wird mit Einsetzen der Pubertät sexualisiert, so die Forscher Schmidt und Mattheisen. Lovemaps dürfen aber nie als abgeschlossen gesehen werden, sie werden stets um- und weitergeschrieben.

Im Sinne des medienwissenschaftlichen Nutzen- und Belohnungsansatzes liegt also, selbst bei den 12- und 13-Jährigen, eine Erwartungshaltung gegenüber dem Medium vor. Sie sind keine willenlosen Zombies, die durch die Filme der roten Industrie leicht beeinflusst werden können – sie sind willentliche Rezipienten und sehr selektiv. Was nicht der Lovemap entsprich ist meist uninteressant. Ein Freischein kann die Medienwirkungsforschung der Pornografie dennoch nicht ausstellen, denn anscheinend können sie ein konservatives Frauenbild – die Frau als reines Sexualobjekt – fördern. Der Mann darf in solchen Filmen nicht nur der „coole Checker“ und die Frauen nicht nur „haltlose Schlampen“ sein, wie die Stuttgarter Professorin Petra Grimm betont.

 Zwischen Fakt und Fiktion

Teenager sind durchaus in der Lage zwischen Fakt und Fiktion zu unterscheiden. Natürlich kann und wird das Liebesspiel mit dem Partner durch Pornografie angeregt, neue Stellungen werden ausprobiert usw. Aber sie sind in der Lage, den virtuellen, medialen Sex von ihrem privaten Sexualleben zu trennen – die beiden Welten koexistieren nebeneinander. Der Sex im Schlafzimmer soll ganz „normal“ sein, der Lovemap entsprechen. Schon als Kind lernen wir klar den Unterschied zwischen Fakt und Fiktion, zwischen Märchen und Realität. Pornografie wird bewusst als Fiktion wahrgenommen und wirkt auch dementsprechend nur bedingt auf die Rezipienten. Denn Pornos sind, verharmlost gesagt, doch nur Märchen – mit Sex.

Man sollte die Pornografie also nicht zu schnell verurteilen – sie dient zu mehr als nur zur Masturbation. Sie kann aufklärend wirken. Sie kann Inspirieren oder – so scheint es zumindest – auch „lustig“ sein. Ja, die Jugend sieht Pornos, aber nein, sie wird nicht versuchen ihr Pornotopia in der realen Welt umzusetzen.

Fotos: flickr/sewitsforyou (CC BY-NC-ND 2.0) und flickr/Ptqk (CC BY-NC-SA 2.0)

Fans & Fiktionen – Der Fan, die unbekannte Spezies

von Sanja Döttling

Frage: Wie sieht ein typischer Star Trek Fan aus? Leicht übergewichtig, Brille mit dicken Gläsern und mit Akne im Gesicht? Mit Uniform und vulkanischen Ohren aus Plastik? Ein bisschen so neerdig wie die Clique aus Big Bang Theory, nur nicht so sympathisch? Etwa so, oder? Lustig, denn viele Fans sehen aus wie du und ich. Man sieht es mir nicht an, oder?

Fiktionen über Fans: Wie jede Subkultur und Minderheit muss auch sie mit Stereotypen kämpfen. Empirische Studien beweisen, dass alles ganz anders ist. Bildung, Mittelstand – und im Fanfiction-Bereich vor allem Frauen. Das ist der Otto-Normal-Fan.

Literatur der Unterdrückten

Laut Henry Jenkins (in seinem Buch „Textual Poachers“) haben Fans oft einen hohen Bildungsgrad und kommen aus dem Mittelstand – Leute also, „die es besser wissen sollten“ als ihre Zeit mit fiktionalen Geschichten zu verbringen. In ihrem Essay „Archontic Literature“ beschreibt Abigail Derecho Fanfiction als die Literatur einer „untergeordneten Gruppe“. Sie meint damit, dass sich in diesem Bereich die Frauen die Klinke in die Hand geben – sowohl beim Schreiben als auch beim Lesen.

Der Term der „untergeodneten Gruppe“ bezieht sich dabei nicht auf den Stellenwert der Frau in der Gesellschaft – viel spezifischer geht es in diesem Fall um die Relation von Frauen und  Medienerzeugnissen. In ihnen ist die weibliche Besetzung – fiktional und real –  vergleichsweise klein. (Derecho zitiert an dieser Stelle den „Media Report to Women 2002“ von Gibbons, der besagt, dass nur 37 Prozent aller Charaktere in Fernsehsendungen zur Prime Time weiblich sind. Woran das liegen könnte? Bei Film und Fernsehen arbeiten insgesamt nur 17 Prozent Frauen, die restlichen Jobs werden von Männern besetzt.)

Warum sind so viele Frauen das, was wir als „Media Fan“ bezeichnen wollen? Dazu ist es angebracht, ein wenig auszuholen. In seinem Grundlagenwerk zum Thema Fan Culture schreibt Henry Jenkins:

„The fans‘ response typically involves not simply fascination or adoration but also frustration and antagonism, and it is the combination of the two responses which motivates their active engagement with the media. Because popular narratives often fail to satisfy, fans must struggle with them, to try to articulate to themselves and others unrealized possibilities within the original work.“ (Jenkins, Textual Proachers, S.23)

In der Wirklichkeit der Fan-Kultur bezieht sich das ausloten dieser Möglichkeiten hauptsächlich auf das Verkuppeln von Charakteren, die im Original mehr oder weniger romantisch involviert sind, zu einem Pairing. Cathrine Driscoll (im o.g. Essay-Band) bestätigt diese Ansicht. Die meisten Fanfics sind entweder der Kategorie „het“ (heterosexuellen Beziehungen) oder „Slash“ zuzuordnen. Generelle Geschichten („gen“) ohne Pairing gibt es selten. Frauenliteratur war schon immer romantische Literatur, und so bedingt sich diese weibliche Community gegenseitig und lässt Männer außen vor. In seinem Buch über Gruppenpsychologie (1922) erkennt selbst Sigmund Freud lange vor den Fan Communities im Internet deren Zusammenhalt durch „immature identification by the contagious communication of enthusiasm among girls sharing a romantic ideal“.

Pornos für Frauen

Fanfiction, „das sind diese perversen Geschichten, oder?“, wird oft gefragt. Perversion ist natürlich Geschmackssache, aber es lässt sich nicht abstreiten, dass bei vielen Geschichten Liebe und Sex eine essentielle Rolle spielen. In ihrem Essay „One true Pairing“ (o.g. Sammlung) untersucht Catherine Driscoll das Verhältnis von Fanfiction, erotischen Geschichten und romantischer Literatur.

Fanfiction gleichen romantischen Romanen insofern, dass sie (schreibend und lesend) von Frauen dominiert werden; außerdem folgen viele Fanfictions den klischeehaften Plot-Abläufen kommerzieller Liebesromane. Auf der anderen Seite enthalten viele Fanfics (mehr oder minder) ausführliche Beschreibungen sexueller Handlungen – meistens, aber nicht immer ist diese Eingebettet in Plot und Beschreibungen. Nur so erhalten die Fanfics ihren Anschluss an das Original.

Sind Fanfictions also Pornos für Frauen? Driscoll sagt jein. Sie sieht sicher Verbingen zwischen romantischem Roman, Porno und Fanfic – glaubt aber nicht, das dies gleichzusetzen ist.

Auch innerhalb der einzelnen Communities gibt es Unterschiede: Was die einen Lesen, ist für die anderen unerträglich und umgekehrt. Deshalb ist eine klare Einteilung von den vielschichtigen Roman Fanfics nicht machbar.

Wie gut dass keiner weiß…

Fan des A-Teams? Trekkie? Oder doch lieber My little Pony? Die Kreativität und der Verschiedenheit sind keine Grenzen gesetzt. In den 90er Jahren verlagerten sich die Fan-Aktivitäten ins Internet; nun konnten sich Fans über große Entfernungen hinweg aufgrund ihrer Interessen zusammenfinden. In Karen Hellekson und Kristina Busses Essay-Sammlung erklären die beiden Herausgeberinnen schon in er Einleitung: „For many fans, online fan experience is a way to meet people with similar interests who may become friends and whom one may, or may not, ever meet in RL [Real Life]“ (S.16).

Die einzelnen Fandoms treffen sich entweder auf großen Seiten in jeweiligen Untergruppen wie auf fanfiction.net oder haben ihre eigene Plattform, auf denen sie Geschichten, Blogeinträge, Bilder und andere Inhalte teilen. Das geschieht so gut wie nie unter Angabe des richtigen Namens, sondern im Deckmantel der Anonymität. Viele Fans führen geradezu ein Doppelleben zwischen „Real Life“ und Community. Warum sie das tun?

Noch immer ist es einfach, einen Fan mit einem Fanatiker gleichzusetzen – geschichtlich stammt das Wort sogar daher und hat bis heute seinen negativen Unterton nicht verloren. Laut Jenkins setzten viele Autoren das Fan-Dasein mit einer Art religiösem Glauben gleich. Fans. Jenkins zitiert eine Zeitung, die Fans als „emotionally unstable, socially malajusted, and dangerously out of sync with reality“ beschreibt und damit dem allgemeine, stereotypen Vorurteil folgt. Kein Wunder also, dass Fans unter sich bleiben und ihre Liebe nicht an die große Glocke hängen. 

Krieg der Geschmäcker

Doch woher kommt diese Verachtung?

„The fan, whose cultural preferences and interpretive practices seem so antithetical to dominant aesthetic logic, must be represented as „other“, must be held at a distance so that fannish taste does not pollute sanctioned culture.“ (Jenkins, S. 19)

Vor allem die Gamer, die sichtbaren, männlichen Verwandten der versteckt agierenden „Media Fans“ bekommen in dem Medien regelmäßig die Abwertung des „Mainstream“ zu spüren.

Auch Fans japanischer Comics und die schon oben genannten Star Trek-Fans – genannt Trekkies – sind oft dem Spott der Masse ausgesetzt. Henry Jenkins listet Vorurteile gegen Trekkies auf: sie seien „brainless consumers“, denen man alles verkaufen könnte; sie würden sich „worthless knowledge“ aneignen; sie seien emotional und intellektuell zurückgeblieben und könnten Fantasie und Realität nicht mehr unterscheiden. Ein wenig so, wie der Comic-Book-Guy der Simpsons – der sich auch nicht zu einem akkuraten Bild der Fangemeinde beiträgt. 

Doch auch innerhalb der Fan-Communities hören die Grabenkämpfe mit der Leitfrage „Wer ist noch fanatischer als ich?“ nicht auf.

Es ist also sinnvoll, sich im Bezug auf Fanfiction und andere Fan-Aktivitäten an einen Grundsatz zu halten, der in der Fan-Community aufgrund der vielen unterschiedlichen Meinungen verbreitet hat, zu halten: „Don’t like, don’t read!“

 

Fotos: flickr/Nathan Rupert  (CC BY-NC-ND 2.0), flickr/ Elliot Trinidad (CC BY-NC 2.0)

 

Angriff der sexy Sirenen auf Facebook

von Sandra Fuhrmann

Zu 97 % weiblich, zu über 60 % bisexuell und gewöhnlich zu 100 % sexy: Das sind die Sirenen, die in den Tiefen des Cyberspace lauern. Auf Facebook werben sie um unsere Freundschaft – wollen uns aber nicht an die Wäsche, sondern an unser Konto. Sie strecken ihre Klauen nicht nur nach unserem Geld, sondern auch nach den Daten unsrer Freundeslisten aus.

Außen hui und innen pfui

Warum addet man überhaupt Menschen, die man nicht aus dem echten Leben kennt? Ein Grund: Sex sells! Erotik ist laut einer Studie der IT-Sicherheitsfirma Barracuda Networks die Masche, mit der Fake-Profile in Facebook versuchen Nutzer in ihre Fänge zu locken.

Facebook besitzt etwa 845 Millionen Nutzer. In einem Pflichtbericht, den das Unternehmen der US-Börsenaufsicht SEC (Securities and Exchange Commission) überreichte, schätzt Facebook selbst den Anteil der gefakten Profile auf fünf bis sechs Prozent, was in etwa 42 bis 50 Millionen der Konten entspricht. Bis zu 50 Millionen falsche Freunde mit noch falscheren Bildern – und oft auch bösen Absichten.

Mit Speck fängt man Mäuse und mit dem richtigen Profil Freunde in Facebook. Fake-Accounts sind außen hui und innen pfui. Nicht nur, dass sich dahinter keine realen Personen verbergen – ihre Absicht ist es Spam in Umlauf zu bringen, Nutzer zu überreden, Programmen beizutreten, oder auf die privaten Daten der User zuzugreifen. Doch nicht nur das – lässt man die falschen Profile erst einmal auf sein eigenes zugreifen, mutiert man selbst zur Virenschleuder indem man den falschen Freunden Zugang zu den Kontaktdaten seiner richtigen Facebook-Freunde verschafft. Generiert werden die falschen Konten meist automatisch. Ihre Ziele bei der Verbreitung sind häufig Schulen und große Städte.

Schlaraffenland für Betrüger

Für die Betrüger die dahinter stehen, bedeutet jeder Nutzer, der ihnen in die Klauen fällt, Geld im wirklichen Leben. Das funktioniert beispielsweise über Programme, die für den Nutzer ganz schnell zur Kostenfalle werden. Facebook stellt hier in mancher Hinsicht geradezu ein Schlaraffenland dar. Früher wurden Briefmarken gesammelt, heute geht manch einer auf die Jagd nach Freunden. Kein Wunder: Viele Freunde in Facebook machen attraktiv – zu viele aber auch. Laut einer Studie der Michigan State Universität aus dem Jahr 2008, liegt die höchste Attraktivität eines Profils bei einer Freundeszahl von etwas über dreihundert. Bei Zahlen darüber und darunter sinkt sie wieder ab. Besonders im asiatischem Raum jedoch scheint es beim Sammeln von Freunden oft zu regelrechten Wettstreits zu kommen. In diesem Fall ein gefährliches Spiel.

Wie auch im wirklichen Leben heißt es also Kopf einschalten. Was glänzt, muss noch lange kein Gold sein.

Aber woran erkennt man eigentlich ein Fake-Profil? Na ja – lediglich sechs von hundert Frauen geben in der Realität an, bisexuell zu sein. Nur etwa 40 % der richtigen Profile bei Facebook gehören tatsächlich Frauen. 700 Freunde sind bei realen Personen, handelt es sich nicht gerade um Prominente, eher unwahrscheinlich. Bei Fake-Profilen entspricht diese Zahl dem Durchschnitt. Ein weiteres Indiz sind nicht aktualisierte Statusmeldungen. Nur 15 % der realen Facebook-User aktualisieren ihren Status nicht, während es bei falschen Konten 43 % sind.

Istanbul

Istanbul? Komischer Nachname! Das dachte sich zumindest Facebook. Ein weiteres Indiz, dass es sich um ein Fake-Profil handelt, sind oft außergewöhnliche Nutzernamen. Da es auch nicht im Interesse des Unternehmens liegt, dass Betrüger auf seinen Seiten ihr Unwesen treiben, lässt Facebook Fake-Profile sperren, nachdem sie identifiziert wurden. In diesem Fall zum Missfallen der Nutzerin Alica Istanbul, bei der es sich dummerweise um eine reale Person handelte. Die US-Amerikanerin mit türkischen Wurzeln konnte eines Tages nicht mehr auf ihr eigenes Profil zugreifen. In so einem Fall ist es sinnvoll, sich persönlich an den Betreiber zu wenden. Da jedoch Facebook weltweit nur 850 Mitarbeiter zählt,  kann es dauern, bis Anfragen bearbeitet werden.

Die Lehre die man daraus ziehen sollte? Falsche Freunde gibt es nicht nur im wahren Leben. Manchmal ist weniger in diesem Fall mehr. Und die Zahl bisexueller Frauen ist weit kleiner, als manch einer vielleicht bisher dachte.

Foto:flickr/cambiodefractal (CC BY-NC-ND 2.0), flickr/Daniel Rocal (CC BY-NC-ND 2.0)

Let’s talk about… sports!

von Miriam Heiner

Susie Stoddart gilt als die schnellste Frau der Welt. Die Motorsportlerin rast am Sonntag im Rennanzug verpackt im Finallauf der Deutschen Tourenwagen Masters um die Wette. Doch besucht man die Schottin auf Facebook, betritt man das Profil einer sexy Blondine, die einen Rennanzug trägt. Stoddart legt das Augenmerk auf ihre Weiblichkeit und ist damit kein Einzelfall:  Die (Selbst-)Darstellung von Sportlerinnen zielt immer öfter auf ihre Reize, um in den Medien überhaupt wahrgenommen zu werden.

Quotenfrau oder Talent?

Noch immer ist die Deutsche Tourenwagen Masters ein von Männern dominierter Sport. Dort kämpft Susie Stoddart als eine von zwei Frauen mit 16 Männern um Punkte und Podestplätze. Ihre sportliche Bilanz ist zum Ende der Saison allerdings eher enttäuschend: Wie ihr weibliches Pendant Rahel Frey bei Audi verzeichnet sie keine Punkte und damit kein Podium auf ihrem Konto – alle Männer hingegen konnten zumindest einmal in die Punktplätze fahren.

Es wundert nicht, dass Susie Stoddarts Abschneiden in der populären Deutschen Tourenwagenserie  sofort die Stimmen jener Kritiker weckt, welche die Damenriege in der DTM als schlichte Quotenfrauen abstempeln. Eine Bezeichnung, gegen die sich natürlich die Damen selbst, und die beiden beteiligten Automobilkonzernen Mercedes-Benz und Audi wehren. Diese Diskussion ist beispielhaft für viele ähnliche Debatten rund um Frauen in der genuin männlichen Welt des Sports.

Im Fußball gibt es zwar kein direktes Duell der Geschlechter, aber die Unterschiede zwischen dem männlichen und dem weiblichen Spiel mit dem runden Leder sind vor allem in der Medienberichterstattung deutlich: Fünf Bundesligaspielerinnen nutzen die Gelegenheit vor der Frauen-Fußball-WM in diesem Jahr und warben auf eine reizvolle Art für ihren Sport, indem sie sich im Männermagazin Playboy wirkungsvoll in Szene setzten. Keine Seltenheit, denn seit 1995 haben sich mehr als 30 Profisportlerinnen in dem Magazin ablichten lassen.

Klischeehafte Berichterstattung

Keine Frage also, Männer- und Frauensport sind, zumindest was die Medienberichterstattung angeht, schwer miteinander zu vergleichen. Im Durchschnitt machen Berichte über Frauensport in den Medien etwa 15 Prozent der gesamten Sportberichterstattung aus. Eine Zahl, die bei weitem nicht das tatsächliche Verhältnis und Geschehen auf den Sportplätzen, Stadien und Sporthallen in Deutschland widerspiegelt. Dabei berichten die Medien über Frauen vor allem in den ihnen typischen Sportarten wie Eiskunstlauf, Tanz, Tennis und Beachvolleyball. Allesamt Sportarten mit einem gewissen ästhetischen Reiz.

Auch bei der Inszenierung von Leistung und Erfolg in den Medien gibt es deutliche Unterschiede zu den männlichen Akteuren. Während heroische Jubel-Posen von Oliver Kahn fast schon legendär sind, erscheinen Frauen oftmals in gemeinsamer, dezenterer, ja, behäbiger Manier.

Die Gründe für diese unterschiedliche Darstellung liegen nicht zuletzt an der eigenen Öffentlichkeitsarbeit der Sportlerinnen. Wer beispielsweise die Internetseite von Anna Kournikova aufruft, wird nicht von einer Tennisspielerin in Action, schwitzend und angestrengt begrüßt, sondern von einer attraktiven, sportlichen Frau, die erst auf den zweiten Blick als ehemalige Tennisspielerin zu erkennen ist. Genau dasselbe Bild ergibt sich bei einem Blick auf Susie Stoddarts Facebook-Seite: Profilbilder, die zwar eindeutig ihren Beruf erkennen lassen, aber sicherlich nicht, wie sie ihn tatsächlich ausführt. Auch hier blickt dem Besucher eine attraktive, blonde Frau entgegen, die ihre Wirkung beim männlichen Publikum sicherlich erzielt und sich derer bewusst ist.

Die Gründe für diese Art der Darstellung sind wiederum einfach zu erklären: Es gilt, die Aufmerksamkeit des vorrangig männlichen Publikums zu erlangen. Und das, so scheint es, geschieht in erster Linie nicht durch exzellente sportliche Leistungen und Erfolge, sondern vielmehr durch das Propagieren von Weiblichkeit. Das gibt ein anonym gehaltener Journalist im medienkritischen Buch „Soziale Konstruktion von Geschlecht im Sport“ auch ohne Umschweife zu: „Wir zeigen andere Bilder von Frauen, das ist klar. […] Wenn die sekundären Geschlechtsmerkmale sehr deutlich zu sehen sind […], dann ist das ein Kriterium bei der Auswahl. Während bei Männern, wir gucken auf die Szene, was passiert da […]?“

Wen wundern die gewohnten Bilder nach dieser Aussage noch? Es ist fast überflüssig zu erwähnen, dass Susie Stoddart im DTM-Fahrerfeld natürlich eindeutig an ihrem pink lackierten Auto zu erkennbar ist…