Harris alias Hunter: „Ich würde bei einer Neuauflage mitmachen!“

von Alexander Karl und Sanja Döttling

Harris Allan ist das Küken der „Queer as Folk“-Schauspieler: Mit seinen 27 Jahren ist der Jüngste des Casts, der zur Convention in Deutschland weilt. Seine Serienfigur Hunter war zunächst Stricher, wurde dann von Michael und Ben adoptiert.

 

 

media-bubble.de traf ihn im Café Morgenstern und sprach mit ihm über Partys, Queer as Folk und seine Zukunft.

media-bubble.de: Harris, die Queer as Folk Charaktere feiern ziemlich viel. Wie sieht es bei dir aus: Bist du auch Privat ein Partytier?

Harris: Schon (lacht). Aber wenn man arbeiten muss, ist das natürlich schwer. Ich bin sowieso eher nicht in Clubs, sondern in Lounges. Zwar auch mit Tanzflächen, aber etwas ruhiger und gediegener.

Ihr seid jetzt in Köln bei der rise ‘n Shine Convention, es gab davor auch schon kleinere. Warst du denn schon einmal auf einer QAF-Convention?

Es gab mal eine Kleine in Torronto, da war ich. Es ist aber immer toll, sich mit Fans auszutauschen und ihre Meinungen zu der Serie und meinem Charakter zu hören.

Aber war es nicht komisch, dass du zur Rise  ‘n Shine –Convention nachnominiert wurdest, nachdem Gale Harold alias Brian abgesagt hat?

Nein, ich war glücklich, überhaupt gefragt zu werden und mit nach Köln zu dürfen.

(Eine Kellnerin kommt mit einem Tablett vorbei. Darauf: Irgendwas Sprudelndes, aber was nur?)

Ist das Champagner oder Prosecco?

Gute Frage.

(Interviewer und Harris sind ratlos)

Was ist denn da der Unterschied?

Prosecco ist die schwule Version von Champagner. Das wird in der schwulen Szene immer getrunken. Und als Studenten können wir uns keinen Champagner leisten.

Ach so (lacht). Und was macht ihr so?

Wir sind eigentlich Studenten, schreiben aber für einen Blog.

Ich studiere auch, BWL, Buisness Management. Aber ich schauspielere auch noch.

Was es eigentlich von Sharon erst gemeint, dass man einen „Queer as Folk“-Film machen sollte?

Echt? Das hat sie gesagt? Ich dachte, das war eher ein Gerücht. Aber wenn – ich würde mitmachen! Doch das wird bestimmt schwierig, man braucht Produzenten, muss alle wieder zusammenbekommen.

Und wie sieht es bei dir derzeit mit Filmen aus?

Ich spiele eine kleine Rolle in einer Komödie namens „Gay Dude“[erscheint 2012] . Und davor habe ich bei Final Destination 3 mitgespielt. Dann ist es schön, einmal wieder etwas Lustiges zu spielen. Obwohl auch Queer as Folk auch viele komische Momente hat.

Foto: Sanja Döttling
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